Lagenschwimmer Heintz knackt deutschen Rekord

Philip Heintz ist vor der WM-Qualifikation angespannt

Am frühen Morgen hat er noch Angst, die harte Vorlaufnorm für die WM nicht zu schaffen, dann wird es ein deutscher Rekord in Olympia-Silber-Zeit.

Mit seinem deutschen Rekord von den Olympischen Spielen, 1:57,48 Minuten, war Heintz zu den Deutschen Meisterschaften nach Berlin gereist.

Der 26-Jährige schlug mit 1:56,59 Minuten als Erster an und blieb damit fast eine Sekunde unter seiner bisherigen Bestmarke. Wählen Sie einfach aus einem der folgenden Angebote - alle ohne Vertragsbindung.

"Ich bin ein bisschen sprachlos wegen der Zeit", sagte der Kurzbahn-Vizeweltmeister hinterher: "Ehrlich gesagt hatte ich etwas Sorgen, ob ich überhaupt die Vorlaufnorm für die WM schaffe, so schlecht habe ich mich gefühlt". "Natürlich mache ich bis Tokio weiter", sagte er euphorisch. Den hält derzeit der Ungar Laszlo Cseh mit 1:55,18 Minuten. Damit kann Wierling für die Weltmeisterschaften vom 14. bis zum 30. Juli in Budapest planen. Die WM-Normen hat Lambertz verschärft, auch damit will er das deutsche Schwimmen nach dem erneuten Olympia-Debakel wieder konkurrenzfähig machen.

Doch Heintz will mehr, er will bei Olympia 2020 aufs Treppchen. In 22,15 Sekunden erreichte der 21-Jahre alte deutsche Meister von 2016 die geforderte Zeit für die U23-Schwimmer. " Bei Olympia träten Kreisligisten gegen Champions-League-Teilnehmer an - also deutsche Athleten, die nebenbei häufig zur Zukunftssicherung studieren müssen, gegen etwa amerikanische Vollprofis, die sich auf ihren Sport konzentrieren können".

Nun sind Änderungen da - und fordern die Sportler. Lambertz ist zuversichtlich: "Ich glaube, dass er damit auf jeden Fall um die Medaillen mitkämpfen kann".

Damian Wierling war über 50 Meter Freistil der Schnellste.

Das glückte auch dem 19-jährigen Florian Wellbrock, der seinen Titel über 1500 Meter Freistil verteidigte und ebenfalls die Norm der jüngeren Athleten schaffte. Sie verpassten die Finalnorm beim Sieg von Lisa Graf (1:00,37).

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