Nach Hochhausbrand: Zahl der Toten steigt auf 30

Junge Frau twittert dramatische Rettung aus brennendem Hochhaus

Auch die Möglichkeit, dass die Zahl der Todesopfer in den dreistelligen Bereich steigen könnte, schloss die Behörde nicht aus.

Der ausgebrannte Grenfell Tower: Wie viele Menschen sich noch in dem 24-stöckigen Gebäude befinden, ist weiter unklar. Die Menschen bahnten sich ihren Weg durch die automatische Tür des Gebäudes und versuchten, auch in die oberen Stockwerke gelangen.

Nach der Brandkatastrophe in einem Hochhaus in London hat die britische Premierministerin Theresa May eine "sorgfältige Untersuchung" angekündigt.

Im Gebäude mit 120 Wohnungen wohnten 600 Personen. Und die Feuerwehrleute können nicht mehr in die obersten Stockwerke des Unglückshochhauses. Die Lage von 12 Patienten sei derzeit kritisch, teilte die Gesundheitsbehörde mit.

Der ausgebrannte Grenfell Tower in London: Wie brandsicher war das Gebäude? Die Premierministerin war zuvor heftig in die Kritik geraten, weil sie bei ihrem Besuch am Grenfell Tower am Donnerstag nicht mit Opfern des Unglücks gesprochen hatte.

Erschöpfte Rettungskräfte machen am Rande des ausgebrannten Hochhauses eine Pause. Neun Feuerwehrleute hätten sich bei der Suche nach Vermissten leicht verletzt.

Die Ursache des Brands ist noch nicht geklärt.

Das Feuer ist aus, der Grenfell Tower nur noch ein schwarzes Gerippe. Er gehe nicht davon aus, dass es bei den bislang bekannten zwölf Todesopfern bleibe, erklärte Bürgermeister Sadiq Khan am Mittwochabend auf seiner Facebook-Seite. "Es wird im Laufe der nächsten Tage viele Fragen zur Ursache dieser Tragödie geben, und ich möchte den Londonern versichern, dass wir dazu alle Antworten bekommen werden". Wenn aus dem Feuer Konsequenzen zu ziehen seien, würden Maßnahmen ergriffen.

Auch Königin Elizabeth II. drückte ihre Anteilnahme aus.

Tröstend für die Überlebenden ist dafür die enorme Hilfsbereitschaft ihrer Landsleute: Allein im Internet wurden bis Donnerstagmorgen mehr als eine halbe Million Euro an Spenden gesammelt, in den Gemeindezentren trafen Berge an Kleidern und Lebensmitteln ein. Auch mehr als eine Million Pfund an Spendengeldern kamen zusammen. Bewohner des Hochhauses hatten seit Jahren auf Missstände in dem Gebäude hingewiesen. Es sei ermutigend, zu sehen, wie viele Freiwillige nun zur Hilfe kämen.

Das Gebäude wurde 1974 erbaut und war von 2014 bis 2016 saniert worden.

Nach Angaben von Bewohnern soll es bereits vor dem Inferno Beschwerden über einen unzureichenden Brandschutz gegeben haben. Das Feuer war in der Nacht ausgebrochen und hatte sich über die Fassade rasend schnell ausgebreitet.

Nach Angaben von Bewohnern brannte das Hochhaus, dessen Fassade im Zuge einer größeren Renovierung bis ins vergangene Jahr neu verkleidet wurde, zuerst von außen. Alle erforderlichen Kontrollen, Bestimmungen im Brandschutz und sonstigen Sicherheitsstandards seien eingehalten worden, teilte die Firma am Mittwoch mit.

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