Niedergeschlagen, aber nicht entmutigt

Massimo Allegri blickt trotz Niederlage optimistisch in die Zukunft

Gigi Buffon schritt nach dem verlorenen Final niedergeschlagen am Pokal, dem Objekt der Begierde, vorbei. Die Tormann-Legende hat das Spielfeld nach einem Champions-League-Finale erneut als Verlierer verlassen müssen.

Khedira verließ die Katakomben des Endspielstadions anschließend als Erster.

Immerhin besitzt Khedira bereits einen Champions-League-Titel, 2014 triumphierte er mit Real. Schlimm waren die Nachrichten aus der Heimat: Bei einer Massenpanik beim Public Viewing in Turin wurden 1400 Menschen verletzt. "Und ich hätte es ihm definitiv wirklich auch sehr gegönnt, aber heute war das natürlich schwierig, weil ich auf der anderen Seite war". Fast auf dem Anstoßpunkt umarmten sich die beiden Mittelfeldstrategen nach einem nicht nur wegen des Ausgangs konträren Final-Treffen und sprachen recht ausführlich miteinander. Die 1:4 (1:1)-Niederlage gegen Titelverteidiger Real Madrid saß wie ein Stachel im Fleisch des Weltmeisters, da halfen auch die tröstenden Worte seines siegreichen Nationalelfkollegen Toni Kroos nichts.

"Es ist eine große Enttäuschung, weil wir dachten, wir haben alles Notwendige geleistet für den Sieg", sagte Italiens Torwart-Monument. Trotz der Pleite, die auch Khedira eingeleitet hatte, indem er Casemiros Schuss (61.) zum 1:2 unhaltbar für seinen Torwart abfälschte, blieb Buffon der große Sportsmann, zu dem er sich im Alter von 39 Jahren längst entwickelt hat. "Sie haben verdientermassen gewonnen". Medial wurde mitgelitten. "Ein weiterer Dolchstoß ins Herz".

Buffon (39), Andrea Barzagli (36), Giorgio Chiellini (32), Mario Mandzukic (31) und der mit Barcelona schon dreifache Sieger Dani Alves (34) werden nicht mehr allzu viele Titelchancen bekommen.

Cardiff. Gianluigi Buffon bleibt der Unvollendete, Sami Khedira rauschte wortlos ab.

"Ich glaube nicht, dass Juventus seinen Zenit schon erreicht hat".

Wie es weitergeht und ob das Finale tatsächlich Buffons letzte Chance auf den Henkelpott war, wird sich in der nächsten Saison herausstellen. "Sie können noch viel gewinnen", betonte Allegri, dessen Team die letzten Minuten nach Gelb-Rot für Juan Cuadrado in Unterzahl bestreiten musste.

"Nach den Ferien gehen wir mit neuer Energie zurück an die Arbeit". Juventus wird weiter wachsen und sich stetig verbessern. Wie Kroos muss er nicht beim Confed Cup in Russland ran. "Juve und er persönlich haben eine tolle Saison gespielt", lobte Kroos. Nimmt man den Meistercup (bis 1992) dazu, gingen sieben Endspiele verloren.

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