Trump wehrt sich gegen Verdacht der Justizbehinderung

Große Erinnerungslücken US-Justizminister Jeff Sessions

In der Russland-Affäre hat US-Präsident Donald Trump seine Gegenangriffe ausgeweitet.

Berater und Freunde von Trump hatten in den vergangenen Tagen über eine Entlassung Muellers durch den Präsidenten spekuliert, was das Misstrauen gegen den Präsidenten weiter stärkte.

Nach Washington Post-Informationen will Mueller in der nächsten Zeit hochrangige Vertreter der Nachrichtendienste vernehmen, um zu klären, ob Trump sie unter Druck setzte. "Nett." So reagierte der amerikanische Präsident am Donnerstag via Twitter auf die zweite Hiobsbotschaft an seinem 71. Geburtstag. "Angeführt von einigen sehr bösen und sich widersprechenden Leuten".

In der Affäre um mutmaßliche Russland-Kontakte von Trump und seinen Vertrauten sorgen neue Enthüllungen im Weißen Haus für Unruhe: Einem Zeitungsbericht zufolge sind nun offenbar auch Geschäftsbeziehungen von Trumps Schwiegersohn Kushner Gegenstand der Untersuchung.

Dem Bericht der "Washington Post" zufolge haben sich mehrere führende Geheimdienstvertreter zur Aussage vor Mueller bereit erklärt - unter ihnen Coats, Rogers, und dessen ehemaliger Stellvertreter Richard Ledgett.

Trumps Anwalt Mark Kassowitz fuhr umgehend schwere Geschütze auf. Trump sprach daraufhin von einer "Hexenjagd".

Fünf Monate nach seinem Amtsantritt im Januar sieht sich US-Präsident Donald Trump einem Ermittlungsverfahren wegen Behinderung der Justiz gegenüber.

Das Entlassungsschreiben von US-Präsident Trump an FBI-Direktor James Comey hat ein gewaltiges Nachspiel. Das war auch so.

Der Aufklärungsausschuss des Senats hörte in der vergangenen Woche die Aussagen des ehemaligen FBI-Chefs James Comey. Mueller ist 72 Jahre alt und gilt als akribischer Aufklärer.

Zumal Mueller sich damit schützt: Weil Trump nun selbst Ziel einer Untersuchung ist, löste eine Entlassung des Sonderermittlers ein politisches Erdbeben der Extraklasse aus.

Gewissheit darüber, ob es eine gemeinsame Verschwörung von Kreml und Trump Tower zur Kaperung der amerikanischen Präsidentenwahl 2016 gegeben hat, wird es vielleicht nie geben. Später räumte der Präsident dann ein, dass er bei dem Rauswurf die Russland-Ermittlung des FBI mit im Sinn hatte.

Zudem sollten Coats und Rogers öffentlich auf Wunsch Trumps bezeugen, dass an der Geschichte mit der Russen-Kumpanei seines Wahlkampfteams nichts dran sei. Beide lehnten das Ansinnen ab. Teile der Anhörungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In einer vertraulichen Befragung durch den Sonderermittler könnte das anders sein. Rechtlich kann das ein Problem werden, politisch wird es das für Trump sowieso: Die Behinderung der Justiz wäre ein Hauptbestandteil eines möglichen Amtsenthebungsverfahrens. Das legt den Verdacht nahe, dass Kushner seine Position in Trumps Team für persönliche Zwecke missbraucht haben könnte.

Da Rosenstein in einem vom Weißen Haus veröffentlichten Memo die Entlassung Comeys empfohlen hatte, bezog sich diese Äußerung offensichtlich auf ihn - obwohl er die Russland-Untersuchung nicht leitet, sondern der mit weitgehender Autonomie ausgestattete Sonderermittler. Schließlich hieß es, aufgrund der schlechten Amtsführung sei auch das Vertrauen der FBI-Mitarbeiter in ihren Chef gestört.

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