Keine FBI-Ermittlungen gegen den Präsidenten

US-Präsident Donald Trump

Von den Medien, von den Demokraten, von den Eliten. Damit widersprach Sekulow am Sonntag einem Tweet des US-Präsidenten Donald Trump, indem er sich anders geäußert hatte.

Fünf Monate nach seinem Amtsantritt verbringt Donald Trump sein erstes Wochenende auf dem Präsidentensitz Camp David im US-Staat Maryland. "Der Mann, der mich angewiesen hat, den FBI-Direktor zu feuern, ermittelt gegen mich, weil ich den FBI-Direktor gefeuert habe!", hatte Trump auf Twitter geschrieben.

Doch jetzt widerspricht Trumps Anwalt, Jay Sekulow, dem US-Präsidenten. Ein anderer Anwalt Trumps, Marc Kasowitz, hatte den Bericht der "Washington Post" bereits scharf kritisiert, weil Interna an die Presse geraten seien. Allem Anschein nach bezog er sich auf den stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein, der Robert Mueller als Sonderermittler zur Russland-Affäre eingesetzt hatte, obwohl Rosenstein die Ermittlungen nicht leitet. Dem Sender CBS teilte er zudem mit, er habe vom Büro des Sonderermittlers Robert Mueller keine Mitteilung erhalten, dass dieser gegen Trump ermittele. Russland hat entsprechende Vorwürfe zurückgewiesen.

Am Sonntag schrieb Trump auf Twitter, sein Programm unter dem Schlagwort "Make America Great Again" (Amerika wieder großartig machen) komme "gut voran, trotz der Ablenkungen der Hexenjagd". In einem Interview gab Trump freimütig zu, dass das der Grund für die Entlassung sei. Zuletzt hatte es in Medienberichten geheißen, dass auch Trump persönlich wegen möglicher Justizbehinderung im Visier der Ermittlungen ist. Wieso bis zu dieser Richtigstellung zwei Tage verstrichen, begründete Sekulow nicht.

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