Affront: Ronaldo als Man of the Match nicht zur PK

Real Madrids portugiesischer Star Cristiano Ronaldo will offenbar Spanien

Die auf eine Milliarde Euro vertraglich festgeschriebene Ablösesumme wäre freilich nicht realistisch.

Hintergrund: Ein 400-Millionen-Deal (im Gespräch sind derzeit 200 Mio Ablöse und etwa 200 Mio Gehalt für 4 Jahre) wäre für die Bayern wahrscheinlich noch so gerade finanziell stemmbar, würde aber das Gehaltsgefüge des Rekordmeisters komplett sprengen. Seit einer lukrativen Vertragsverlängerung aus dem vergangenen Jahr verdient der Portugiese rund 50 Millionen Euro im Jahr. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", sagte Massimiliano Mirabelli, Sportdirektor des neuerdings von Millionen aus China gespeisten italienischen Traditionsclubs AC Milan, am Samstag. Als einzige Klubs, die für Ronaldo ein realistisches Ziel darstellen könnten, gelten deshalb weiterhin das finanzstarke Paris St. Germain und sein früherer Klub Manchester United.

Überhaupt: Wenn Ronaldo sich schon in Spanien kriminalisiert fühlt, wie soll das erst in Deutschland sein? Falls Ronaldo danach immer noch wechseln möchte, will Zidane sich auch noch persönlich mit dem Portugiesen in Madrid treffen. Ronaldo sei "empört" und habe seinen Entschluss bereits Real-Boss Perez übermittelt.

Real Madrid kämpft mit aller Macht um Cristiano Ronaldo.

Es gibt zwei Lesarten der vermeintlichen Abwanderungsgedanken, die portugiesische und spanische Zeitungen verbreitet haben. Laut der Sportzeitung "Marca" soll Zidane dem Superstar dargelegt haben, dass er mit seinen Toren und seinem Kampfgeist für Real unverzichtbar sei. Der 32-Jährige sei verärgert, fühle sich ungerecht behandelt und wolle tatsächlich weg aus Spanien, obwohl er seinen Vertrag bis Juni 2021 verlängert hatte. Ihm wird Steuerhinterziehung in Höhe von rund 14,7 Millionen Euro vorgeworfen. Euro an Steuern hinterzogen haben. Ein Ermittlungsrichter muss nun über die Eröffnung eines Strafverfahrens entscheiden.

Sollten sich die Medienberichte über einen angekündigten Abgang bei Real bewahrheiten, würde Ronaldo auch auf dem Transfermarkt diesen Sommer zum am meisten gejagten Objekt.

"Ich habe ein reines Gewissen", hatte Ronaldo kurz vor der Abreise der Iberer nach Russland verlauten lassen und zuvor auch Unterstützung seines Klubs erhalten.

Ronaldo hatte am Dienstag im Camp des portugiesischen Nationalteams von den Vorwürfen erfahren. "Manchmal ist die beste Antwort, still zu sein", schrieb Ronaldo auf Instagram.

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