Cristiano Ronaldo - Rätselraten um den Superstar

Cristiano Ronaldo sorgt stets für Schlagzeilen

Vor Anpfiff des Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko in Kasan nutzte Coach Fernando Santos die wiederkehrenden Journalisten-Fragen für eine vehemente Verteidigungsrede.

Cristiano Ronaldo steht im Fokus der spanischen Justiz: Er soll einige Millionen am Fiskus vorbeigeschleust haben.

Die Nachricht von den Abwanderungsplänen des Portugiesen erreichte schnell Spanien. Seit einer lukrativen Vertragsverlängerung aus dem vergangenen Jahr verdient der Portugiese rund 50 Millionen Euro im Jahr. Oder er versucht mit seinem einflussreichen Berater Jorge Mendes den Druck auf Real zu erhöhen, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen. Ronaldo droht eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren sowie eine Geldstrafe von 28 Millionen Euro. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent". Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen.

Die Zeitung Marca versicherte, dass Real-Trainer Zinédine Zidane und Kapitän Sergio Ramos ihren Stürmer angerufen haben, um ihn zum Bleiben zu bewegen. "Er wird einen großartigen Confed Cup spielen und dem Team helfen".

Welcher Club könnte sich Ronaldo leisten?

Für eine Verpflichtung von Weltfußballer Cristiano Ronaldo müssten mögliche Interessenten wie Paris Saint-Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Fußballgeschichte zahlen. Sie schreibt: "Ein 400-Millionen-Euro-Deal (im Gespräch sind derzeit 200 Millionen Ablöse und etwa 200 Millionen Gehalt für vier Jahre) wäre für die Bayern wahrscheinlich noch so gerade finanziell stemmbar, würde aber das Gehaltsgefüge des Rekordmeisters komplett sprengen". Ein Wechsel nach China dürfte für ihn bei seinen großen sportlichen Ambitionen nicht in Frage kommen.

Ancelotti hatte Ronaldo während seiner Zeit bei Real (2013 bis 2015) betreut, das Verhältnis des Fußballlehrers zum Superstar der Madrilenen galt als ausgesprochen eng. "Aber nicht zum Preis von 400 Millionen". Eine Stellungnahme vom FC Bayern zu den Medienspekulationen aus Italien gab es bislang nicht. Im Moment scheint es schwer vorstellbar, dass der FC Bayern eine dreistellige Summe für einen einzigen Spieler ausgeben wird.

Sollten sich die Medienberichte über einen angekündigten Abgang bei Real bewahrheiten, würde Ronaldo auch auf dem Transfermarkt diesen Sommer zum am meisten gejagten Objekt.

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