Ronaldo: Bayern, United oder Real?

Ronaldo: Bayern, United oder Real?

Von der spanischen Staatsanwaltschaft wird ihm vorgeworfen, den Fiskus in Höhe von 14,7 Millionen Euro betrogen zu haben - eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren sowie eine Geldstrafe in Millionenhöhe droht.

Die italienische Gazzetta dello Sport beruft sich auf das Verhältnis von Carlo Ancelotti mit dem Superstar.

Laut Angaben des Blattes unterbrach Zidane den Urlaub mit seiner Familie in Spanien, um Ronaldo, der mit Portugal am Sonntag sein erstes Spiel beim Confederations Cup in Russland gegen Mexiko absolvierte, zu erreichen. So hoch ist zumindest seine festgeschriebene Ablösesumme. "Marca" rechnete jedoch vor, dass ein möglicher Transfer im Gesamtpaket realistischerweise 400 Millionen Euro kosten würde. Realistischer wären etwa 200 Millionen Euro, hinzukäme das Gehalt des Superstars.

Während die britische Boulevardpresse schon ziemlich detaillierte Spekulationen über eine Rückkehr von Cristiano Ronaldo zu Manchester United anstellt, hat Real Madrids Erfolgscoach Zinédine Zidane den am Confed-Cup weilenden Portugiesen telefonisch kontaktiert. Eine Stellungnahme vom FC Bayern zu den Medienspekulationen aus Italien gab es bislang nicht. Der erste realistische Interessent spricht über einen Preis für den Weltfußballer.

"Ich kenne ihn viele Jahre, ich war sein letzter Coach, als er Portugal als 18-Jähriger verließ", sagte der Europameister-Trainer in einer vehementen Rede.

Wahrscheinlicher scheint für Ronaldo da schon eine Rückkehr zu United. Der Hintergrund im Ronaldo-Poker ist dabei eine Steuer-Affäre, in welche der 138-fache portugiesische Nationalspieler verwickelt ist. Für 200 Millionen wäre Real bereit, seinen Rekordtorschützen ziehen zu lassen.

Allerdings stehen die Millioneninvestitionen der katarischen PSG-Besitzer aufgrund der politischen Krise im Golfstaat auf der Kippe.

Wie die Real-nahe Zeitung "Marca" berichtet, bat Zidane den Portugiesen darum, die Entscheidung nochmals zu überdenken mit den Worten: "Cristiano, wir brauchen dich!".

Auch Kapitän Sergio Ramos versuchte, seinen Teamkollegen telefonisch vom Bleiben zu überzeugen. Die Madrilenen haben in der abgelaufenen Saison den spanischen Meistertitel sowie zum zweiten Mal in Folge die Champions League gewonnen.

Er wusste also vermutlich genau, was er seinem begehrten Kollegen ins Ohr soufflieren musste.

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