Trainer Zidane versuchte Ronaldo zu Real-Verbleib zu bewegen

Real Madrids portugiesischer Star Cristiano Ronaldo will offenbar Spanien

Real Madrid will sich nicht von seinem Superstar trennen.

Vor Anpfiff des 2:2-Auftaktspiels des Europameisters gegen Mexiko nutzte Portugals Teamchef Fernando Santos die wiederkehrenden Fragen für eine Verteidigungsrede. Ronaldo droht eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren sowie eine Geldstrafe von 28 Millionen Euro. Auch Torwart Rui Patricio bekräftigte, Ronaldo sei "zu hundert Prozent" konzentriert.

Der Angreifer hat spanischen Medienberichten zufolge unlängst seinen Abschied aus der spanischen Hauptstadt vorbereitet: "Ich verlasse Real".

Es gibt zwei Lesarten der vermeintlichen Abwanderungsgedanken, die portugiesische und spanische Zeitungen verbreitet haben. Oder aber: Ronaldo und sein einflussreicher Berater Jorge Mendez drängen Real geschickt dazu, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen. Aktuell verdient er rund 50 Millionen Euro brutto pro Jahr.

Bis 2009 spielte Ronaldo noch für ManUnited in Old Trafford und wechselte damals für 94 Millionen Euro zu den Galaktischen nach Madrid. Diese Summe hat allerdings eher symbolischen Wert, wird sie doch kein Klub der Welt entrichten können. Sie schreibt: "Ein 400-Millionen-Euro-Deal (im Gespräch sind derzeit 200 Millionen Ablöse und etwa 200 Millionen Gehalt für vier Jahre) wäre für die Bayern wahrscheinlich noch so gerade finanziell stemmbar, würde aber das Gehaltsgefüge des Rekordmeisters komplett sprengen".

Für eine Verpflichtung von Weltfussballer Cristiano Ronaldo müssten mögliche Interessenten wie Paris St. Germain oder Manchester United die mit Abstand höchste Transfersumme der Fussball-Geschichte bezahlen. Ein Wechsel nach China gilt als ausgeschlossen.

Unterdessen berichtete die "Marca" am Sonntag, dass Real-Coach Zinédine Zidane und Abwehr-Ikone Sergio Ramos Ronaldo angerufen und eine klare Botschaft an das Ass der Königlichen gesandt haben: "Cris, wir brauchen dich!" "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", wird AC-Milan-Sportdirektor Massimiliano Mirabelli zitiert. Die italienische Sportzeitung glaubt, der inzwischen in München tätige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti könnte das entscheidende Argument für den Weltstar sein.

Aber: Uli Hoeneß sprach von "Granaten"-Transfers und stellte "Dinge" in Aussicht, "die wir noch nicht gemacht haben".

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