Ronaldo und die Steuern: Stürmerstar vor Weggang aus Madrid? Fluchtgedanken

Ex-Real-Boss Ramón Calderón

Am Rande seiner Wiederwahl zum Präsidenten von Real Madrid äußerte der 70-Jährige, "entspannt" zu sein.

Florentino Perez, Präsident von Champions-League-Sieger Real Madrid, glaubt fest an einen Verbleib von Weltfußballer Cristiano Ronaldo. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wollte am Montag als Reaktion auf eine Meldung aus Italien "doch ein- für allemal klarstellen, dass dieses Gerücht jeglicher Grundlage entbehrt und in das Reich der Fabel verwiesen werden muss". Manchester United ist einer der wenigen Clubs, die sich einen möglichen Transfer zumindest finanziell leisten könnten. "Ich habe keine Zweifel, dass Cristiano in der Lage ist, sich zu verteidigen". Der spanischen Sportzeitung "Marca" versicherte er: "Ronaldo ist Spieler von Real Madrid und das wird er bleiben". Die Vorwürfe im Steuerverfahren hat er selbst und sein Management zurückgewiesen. Über das Lissaboner Unternehmen Gestifute seines Managers Jorge Mendes hatte Ronaldo die Vorwürfe dementieren lassen. Der Trainer von Manchester United soll in seiner Zeit bei Real Madrid 3,3 Millionen Euro an Steuergeldern hinterzogen haben, berichtete die Zeitung "El Confidencial". Die festgeschriebene Ablösesumme beträgt eine Milliarde Euro, laut Medien könnte Ronaldo aber schon für "nur" 200 Millionen Euro zu haben sein. "Und dort hatte er nie Probleme", so Pérez. Bei Real Madrid ist Cristiano Ronaldo noch vertraglich bis 2021 gebunden. Laut den Medienberichten der vergangenen Woche ist genau das Gefühl, von Real nicht ausreichend unterstützt zu werden, einer der Gründe, warum Ronaldo den Verein angeblich verlassen will. "Ich bin sicher, er wird uns das sagen, und dann werden wir sehen". Aktuell jedoch befinde sich CR7 mit Portugal beim Confederations Cup und er wolle die Atmosphäre im Team des Europameisters "nicht stören", meinte Perez.

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