Aktien Frankfurt: Dax weitet Verluste aus

Aktien Frankfurt: Dax weitet Verluste aus

Die Luft nach oben werde zwar dünner, sagte Analyst Milan Cutkovic vom Wertpapierhändler AxiTrader.

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Die Notierungen für den wichtigen Rohstoff stabilisierten sich am Mittwoch auf niedrigem Niveau.

Eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenauftakt deutete der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex auf ein Plus von 0,14 Prozent auf 12 793 Punkte hin.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor 0,27 Prozent auf 25 282,94 Punkte. Für den Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 blieb am Donnerstag ein kleiner Verlust von 0,04 Prozent auf 5779,87 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,62 Prozent auf 3538,76 Punkte.

Die Anleger hatten zuletzt nach Erreichen der Dax-Bestmarke von 12 951 Punkten am Dienstagmorgen Gewinne mitgenommen. Bei 21 535 Zählern hatte er tags zuvor noch ein Rekordhoch erreicht, bevor Gewinnmitnahmen im Sog schwacher Ölpreise und politischer Risiken etwa in Nahost ihn letztlich ins Minus drückten. Sollte die US-Notenbank Fed die Zinsen trotz einer sehr niedrigen Inflation weiter anheben, befürchten Experten Belastungen für die Konjunktur.

Bankaktien litten unter dem anhaltenden Ölpreisverfall. Die Aktien von Dax-Spitzenreiter Commerzbank schafften ein Plus von 2,15 Prozent.

Bei Thyssenkrupp drängten derweil die positiven Nachwirkungen eines Rüstungsauftrags die Probleme im Anlagenbau in den Hintergrund.

Die Titel des Softwarekonzerns SAP profitierten von überraschend starken Quartalszahlen des US-Konkurrenten Oracle: Mit einem Kursanstieg von 0,49 Prozent gehörten sie zu den besten Werten im Leitindex.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,11 Prozent am Vortag auf 0,10 Prozent. Eine Verkaufsempfehlung der DZ Bank drückte die Titel des Schmierstoffherstellers Fuchs Petrolub (FUCHS PETROLUB SE Vz) mit 0,62 Prozent ins Minus.

Die Papiere des Index-Favoriten Evotec gewannen 2,60 Prozent auf 13,995 Euro und näherten sich wieder ihrem höchsten Stand seit dem Jahr 2001 an. Börsianer verwiesen auf die Bekanntgabe der Förderung weiterer Projekte des Biotech-Unternehmens in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford. Der Euro kostete 1,1166 US-Dollar.

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