Allianz verkauft Oldenburgische Landesbank an Finanzinvestor

Der Versicherer Allianz verkauft die Beteiligung an der Oldenburgische Landesbank AG für 300 Millionen Euro

Der Versicherer Allianz verkauft die Beteiligung an der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) für 300 Millionen Euro. Der milliardenschwere US-Finanzinvestor Apollo hat über seine Bremer Kreditbank zugeschlagen.

Die Allianz hatte schon seit einiger Zeit einen Käufer für die OLB gesucht und das Institut im September 2016 offiziell zum Verkauf gestellt. Mit dem Zukauf des Bankhauses Neelmeyer im Jahr 2016 hat die BKB auch die Betreuung vermögender Privatkunden in den Mittelpunkt gerückt.

Für die Allianz hat die OLB zuletzt stark an strategischer Bedeutung verloren. Unter dem Dach der OLB wurde die Allianz Bank geführt, mit der der Versicherer Fonds und Bankprodukte über die eigenen Vertreter verkaufen wollte. Mit 14 Milliarden Euro Bilanzsumme ist die OLB deutlich größer als die BKB mit zwei Milliarden. Der Investor Apollo hatte auch Interesse an der zum Verkauf stehenden HSH Nordbank angemeldet. Die Anteile an der Bank befinden sich seit 2001 im Besitz der Allianz.

Doch die damit verbundenen Hoffnungen erfüllten sich nicht, so dass die Allianz Bank 2013 nach jahrelangen Verlusten eingestellt wurde.

Oldenburg (pm) Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) bekommt einen neuen Mehrheitsaktionär: Die Bremer Kreditbank AG (BKB) erwirbt von der Allianz Deutschland AG deren gesamte Beteiligung an der OLB in Höhe von rund 90,2 Prozent der Aktien. Die anderen Aktionäre erhalten ein Übernahmeangebot. Seitdem beschränkte sich die OLB wieder auf ihr angestammtes Geschäft als Regionalbank im Nordwesten. Die Aktie kostete am Freitag 18,30 Euro.

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