Traumfinale perfekt: Alexander Zverev fordert in Halle Roger Federer

Kei Nishikori gibt beim Match gegen Karen Chatschanow aus Rußland verletzungsbedingt auf

Halle. Das Endspiel, das sich alle gewünscht haben, ist perfekt: Mit einer erneuten Energieleistung folgte Alexander Zverev seinem Idol Roger Federer ins Endspiel beim Tennisturnier in Halle am Sonntag (13 Uhr/ZDF) und hofft auf seinen nächsten großen Titel. Zverev rang im Halbfinale den Franzosen Richard Gasquet mit 4:6, 6:4, 6:3 nieder.

Federer hatte sich zuvor trotz einiger Unkonzentriertheiten im Generationenduell gegen den 14 Jahre jüngeren Russen Karen Chatschanow 6:4, 7:6 (7:5) durchgesetzt und damit sein elftes Endspiel bei den Gerry Weber Open erreicht.

Roger Federer hält in Halle Kurs auf den neunten Titel.

"Es wird natürlich trotzdem ein sehr schweres Match", sagte Zverev, der am Sonntag gleich in zwei Endspielen steht. "Es ist schon sehr speziell, nun noch einmal hier gegen Alexander zu spielen".

Gegen den zweimaligen Wimbledon-Halbfinalisten Gasquet schien Zverev zunächst noch der Dreisatzsieg gegen den Spanier Roberto Bautista Agut im Viertelfinale am Freitag in den Knochen zu stecken. Allerdings war ihm die Müdigkeit nach diesem Marathon-Match nicht anzumerken. Der Schweizer, vor einer Woche in Stuttgart noch zum Auftakt an Tommy Haas gescheitert, nahm Mayer zum 3:1 den Aufschlag ab und brachte den ersten Satz nach rund einer halben Stunde sicher nach Hause. Mit seinem Paradeschlag sicherte sich der Wimbledon-Halbfinalist von 2007 und 2015 nach 36 Minuten auch den ersten Satz. Nach 1:12 schaffte er den Satzausgleich. Nach dem Break zum 4:3 im entscheidenden Durchgang jubelte Zverev überschwänglich in Richtung seiner Box, Gasquets Widerstand war gebrochen.

Denn Federer hatte mit dem 21 Jahre alten Chatschanow mehr Mühe, als er es zuvor erwartet haben dürfte.

"Es war nicht immer schön, aber ich bin irgendwie durchgekommen", sagte Federer nach dem bislang größten Härtetest für ihn in Halle. "Aber solange ich gewinne, ist alles okay". Beim Stand von 6:5 hatte Chatschanow plötzlich sogar zwei Satzbälle, leistete sich aber zwei Vorhand-Fehler. "Ich bin froh, dass er am Ende bei seinem Satzball und bei meinem Matchball verzogen hat". So ging es in den Tiebreak, in dem Federer die besseren Nerven hatte. "Darauf ist schon seit zwölf Monaten alles ausgerichtet, und ich bin glücklich darüber, wie ich mich im Moment fühle", hatte der Rekord-Grand-Slam-Turniersieger bereits vor dem Duell mit Chatschanow gesagt.

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