Rosberg verzichtet auf Konter nach brisanten Wolff-Aussagen

Nico Rosberg war laut Toto Wolff alles andere als ein Unschuldslamm

Nach den brisanten Aussagen seines ehemaligen Teamchefs Toto Wolff ist Nico Rosberg um eine besonnene Tonart bemüht. Nach Angaben der Zeitung soll Wolff auch auf die Frage, wer der wahre Intrigant in dem Zweikampf gewesen sei, geantwortet haben: "Der, der nicht mehr hier ist".

Die internationale Presse - insbesondere Ex-Rivale Hamilton lässt es sich auch über ein halbes Jahr nach Rosbergs Rücktritt nicht nehmen, in seinen Medienrunden immer wieder gegen den Deutschen zu sticheln - verfolgt Rosberg nach eigenem Bekunden dennoch mit Interesse. "Nico hat alle Waffen eingesetzt, die er hatte". Es gab alle erdenklichen Psycho-Spielchen, mit denen man einen Rivalen destabilisieren kann.“ Im Duell mit Hamilton hat der Deutsche dem Vernehmen nach also immer wieder seine Nadelstiche gesetzt. Mit seinem Nachfolger Valtteri Bottas ist die Hierarchie bei den "Silberpfeilen" eindeutig geklärt. So wird der dreimalige Weltmeister in der Saison 2017 bisher nicht müde zu betonen, welch hohe Qualität das diesjährige Titelduell mit Ferrari-Pilot Sebastian Vettel im Vergleich zu seinen bisherigen WM-Kämpfen habe.

Zu Jugendzeiten waren sie beste Freunde, doch als Teamkollegen bei Mercedes wurden aus Lewis Hamilton und Nico Rosberg erbitterte Gegner. Und der nötigen Portion Gelassenheit: „Ich kriege das nebenbei etwas mit, weil ich im Internet unterwegs bin und ab und zu lese, was er so loslässt“, so Rosberg. "Das ist lustig, es tangiert mich einfach nicht mehr. Ich habe meine Schlacht gewonnen".

Mercedes-Sportchef Toto Wolff gewährt Einblick in den Kampf der Silberfeinde in den letzten drei Jahren. Zwischen Rosberg und Hamilton hätte es womöglich Faktoren gegeben, von denen man gar nichts wisse, meinte Wolff. "Am Dienstag haben wir bei einem Charity zusammen 600 000 Euro für blinde Kinder gesammelt", sagte Rosberg.

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