Trump bricht mit seinem Justizminister

Trump teilt gegen Justizminister Sessions aus bezeichnet dessen Verhalten als „extrem unfair

Er war der erste Senator, der sich hinter den politischen Quereinsteiger stellte.

In beispielloser Weise hat US-Präsident Donald Trump seinen Justizminister Jeff Sessions abgekanzelt. Da war Sessions schon im Amt.

Sessions war einer von Trumps größten Unterstützern im Wahlkampf. Auf eine entsprechende Frage sagte Sessions aber, er werde im Amt bleiben, so lange es "angemessen" sei. Trump sei enttäuscht gewesen, von der Entscheidung seines engen Vertrauten, sich aus den Russland-Ermittlungen herauszuhalten.

Trump kritisierte seinen Minister in harschen Worten.

Sessions hatte im März kurz nach seiner Ernennung erklärt, er werde sich aus den Ermittlungen rund um mutmaßliche Russland-Kontakte des Trump-Teams während des Präsidentschaftswahlkampfes heraushalten. "Wie kann man einen Job annehmen, wenn man sich selbst für befangen erklärt?", sagte Trump. Auch dem von ihm entlassenen FBI-Chef James Comey machte Trump schwere Vorwürfe. Sessions' Verhalten sei "extrem unfair". Comey hatte vor einem Senatsausschuss ausgesagt, er habe Trump von dem Papier erzählt, weil er der Meinung gewesen sei, dass es bald von Medien enthüllt werde. Sessions hätte ihn vorher über seine Treffen mit dem russischen Botschafter informieren müssen: "Dann hätte ich gesagt: Danke, Jeff, aber ich werde Dich nicht nehmen". In der Affäre ermitteln derzeit außer dem FBI mehrere Kongressausschüsse und der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller. Er warnte den Sonderermittler außerdem davor, die finanziellen Interessen des Trump-Clans bezüglich Russland zu untersuchen. Die Russland-Affäre setzt Trump seit Wochen unter Druck, nahezu täglich gibt es neue Entwicklungen.

Den Zufall, dass auch sein Sohn, Donald Trump Jr., nach eigenen Angaben bei einem umstrittenen Treffen mit einer russischen Anwältin über das Thema Adoption gesprochen hatte, nannte Trump im Interview "interessant".

US-Geheimdienste beschuldigen Russland seit längerem, sich gezielt in den Wahlkampf eingemischt zu haben, um Trump zu helfen und seiner demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton zu schaden. Kommenden Mittwoch sollen Donald Trump Jr. und der früherer Wahlkampfleiter Paul Manafort vor dem Justizausschuss des Senats aussagen. Das Gremium teilte mit, Trump Jr. und Manafort notfalls formell vorzuladen, um von ihnen Informationen zu erhalten. Er soll bereits am Montag vom Geheimdienstausschuss des Senats befragt werden, wie sein Anwalt dem Sender CNN sagte.

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