Aldi schafft Plastiktüten ab

Aldi Premiere

Einweg kann einpacken - der Discounter Aldi verzichtet komplett auf Wegwerftüten. "Wir gehen ganz bewusst einen Schritt weiter und verzichten nicht nur auf umweltbelastende Plastik-Wegwerftüten, sondern auch auf die vielerorts gängigen Papiervarianten", wird Philipp Skorning, Group Buying Director für Qualitätswesen und Corporate Responsibility bei Aldi Süd, zitiert. An den Kassen sollen dann künftig ausschließlich Mehrwegtragetaschen aus stabilerem Kunststoff angeboten werden. Und das gilt bei Aldi nicht nur für dünne Plastik-, sondern auch für Papiertüten. Wegen ihres hohen Energie- und Wasserverbrauchs in der Produktion und der geringeren Haltbarkeit böten Papiertüten nach jetzigem Stand der Technik keine nachhaltige Alternative, heißt es zur Begründung. Das Unternehmen will dazu, so der Bericht, eine langlebige, größtenteils aus Recycling-Material produzierte Tragetasche ins Sortiment aufnehmen.

Einwegtüten verkauft Aldi ab sofort nur noch für 20 statt bisher 10 bzw. Ab Oktober werden die neuen haltbaren Tragetaschen in den Regionen von München und Berlin eingesetzt. In Deutschland haben bereits mehrere Läden einfache Plastiktüten abgeschafft - etwa die Lebensmittelhändler Rewe, Real und Lidl. Viele Händler haben sich auch in einer Selbstverpflichtung bereiterklärt, Plastiktüten nicht mehr kostenlos anzubieten. Das soll Deutschland helfen, eine EU-Richtlinie umzusetzen, die den jährlichen Verbrauch von Kunststoff-Tragetaschen bis Ende 2025 auf höchstens 40 Tüten pro Einwohner senken soll.

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