Kern verurteilt "jenseitige" Aussagen Hübners

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                          Antisemitismus habe in der FPÖ keinen Platz sagt Vilimsky. – REUTERS

"Eine Kopfwäsche reicht nicht aus, um antisemitischen Verschwörungstheorien entgegenzuwirken". Hübners Aussagen wurden von SPÖ-Chef und Kanzler Christian Kern freilich als "absolut jenseitig und völlig inakzeptabel" verurteilt: "Um dieses Verhalten zu bewerten, muss man nicht lange unseren Wertekompass bemühen". Im Kurier betonte er ebenfalls: "Wenn es der FPÖ nicht gelingt, sich von Ewiggestrigen zu trennen, dann können sie kein Partner sein".

Ähnlich äußerte sich Außenminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz hält Hübners Feststellungen für "inakzeptabel": "In Österreich darf es keinen Platz für Antisemitismus geben". Hübner werde künftig in seiner Wortwahl vorsichtiger sein, hieß es nach einem Gespräch von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl und dem Mandatar.

Auch ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger kritisierte Hübner.

"Die FPÖ ist unglaubwürdig", kommentiert IKG-Präsident Oskar Deutsch den Schulterschluss der Parteiführung mit dem FPÖ-Abgeordneten Johannes Hübner, der bei einem rechtsextremen Treffen eindeutig antisemitische Codes verwendet hatte. Zum Schöpfer der österreichischen Verfassung, Hans Kelsen, soll Hübner im damals gesagt haben: "eigentlich Hans Kohn, aber er hat sich Kelsen genannt".

Bundeskanzler Kern wurde von Hübner laut dem Standard-Bericht als "Friedrich-Torberg-Preisträger der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien" bezeichnet - "exzellentest vernetzt in der Logenszene". Und in Zeitungsberichten über die FPÖ würden immer wieder "sogenannte Holocaustüberlebende" zu Wort kommen.

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