Bundesregierung hilft irakischer Stadt Mossul beim Wiederaufbau

Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge den Wiederaufbau in der von der Terrormiliz IS befreiten irakischen Stadt Mossul stärken. "Allein dieses Jahr investieren wir zusätzlich 100 Millionen Euro in die Stabilisierung und den Wiederaufbau", sagte Entwicklungsminister Gerd Müller den Zeitungen der Funke-Gruppe. Bislang seien rund 50 Millionen Euro gezahlt worden.

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte den Funke-Zeitungen: "Jetzt, wo Mossul befreit ist, bauen wir unsere Programme schnell aus". Schwerpunkte seien der Aufbau der Wasser- und Stromversorgung, der Bau von Unterkünften und die medizinische Versorgung.

Mossul war drei Jahre lang unter Kontrolle des IS und dessen wichtigstes Zentrum im Irak. Auf dem Höhepunkt seiner Macht hatte sich IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi 2014 unter dem schiefen Minarett, dem mittlerweile zerstörten Wahrzeichen der Stadt, zum ersten Mal öffentlich gezeigt. "Besondere Hilfe benötigen hier die Kinder". "Die Botschaft war klar: Wir wollen zurück".

"Der IS hat den Menschen in Mossul unfassbares Leid zugefügt". Folter, Vergewaltigung und Zerstörung seien an der Tagesordnung gewesen. "Mit deutscher Hilfe konnten 130.000 Menschen dort ihre Wohnungen aufbauen und ihr Leben wieder in die Hand nehmen", sagte Müller. "Wichtig ist, dass wir die Menschen dabei nicht alleine lassen", betonte der CSU-Politiker. "Wir haben bereits begonnen, solche Jobs auch in Mossul zu schaffen". Seit Beginn der Gefechte sind mehr als eine Million Menschen aus Mossul und der umliegenden Region geflüchtet. "Dieses grausame Kapitel geht nun endlich zu Ende".

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