Der Flash Player von Adobe hat nun festes Ablaufdatum

Der Flash Player von Adobe hat nun festes Ablaufdatum

Adobes Flash Player schwankte immer zwischen Sicherheitsrisiko und unendlichen Möglichkeiten.

Vor 10 bis 15 Jahren wäre es undenkbar gewesen, seit den letzten Jahren nur noch eine Frage der Zeit: Adobe kündigt das Ende des Flash Players an. Bis zum Jahr 2020 wird Adobe den Support für den Flash Player noch aufrecht erhalten, dann die Software komplett aussetzen. Geschuldet wird dies nicht zuletzt den Sicherheitsmaßnahmen der Browser-Hersteller, welche nach und nach den Support immer weiter zurückfahren bzw. die Anwender mehr und mehr mit Warnmeldungen konfrontieren. Heute seien es nur noch 17 Prozent.

Über Jahre war der Player für Videos, Browser-Spiele und animierte Websites genutzt worden. Mit dem Aufkommen von Standards wie HTML5 und mobilen Anwendungen auf Smartphones und Tablets nahm die Euphorie ab. Das störte vor allem Verfechter freier Software, da Flash es erforderte, ein proprietäres Plugin zu installieren. Zudem war der Player Einfallstor für Sicherheitslücken, die Webseitenbetreiber kaum selbst beheben konnten - Sie mussten auf Updates von Adobe warten. Trotz einer langen Liste von technischen Nachteilen und Sicherheitslücken sowie von besseren Alternativen gibt es den Flash-Player immer noch. Diesen Prozess will Adobe mit großen (Online-) Firmen, zu denen auch Facebook und Microsoft zählen, nun lieber vorantreiben als behindern.

Die Firma empfiehlt Entwicklern, in Zukunft auf HTML5, WebGL und WebAssembly zu setzen.

Der Adobe Flash Player ist das letzte verbliebene NPAPI-Plugin, welches von Firefox noch unterstützt wird, nachdem andere NPAPI-Plugins wie Oracle Java oder Microsoft Silverlight bereits seit Firefox 52 nicht mehr unterstützt werden. Schon ab Anfang 2020 wird es in Firefox nicht mehr möglich sein, Flash weiter zu nutzen - zumindest bei den für Privatanwender vorgesehenen Versionen.

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