"SZ": BMW setzt Kooperationsgespräche mit Daimler vorläufig aus

Er rechne nicht damit, dass die Medienberichte zu möglichen Kartellvorwürfen große Auswirkungen auf Kooperationsgespräche unter den deutschen Autobauern haben, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Politiker und Branchenbeobachter reagierten am Wochenende alarmiert auf einen "Spiegel"-Bericht, demzufolge Vertreter von Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler sich schon seit den 90er Jahren gemeinsam über Technik, Kosten und Zulieferer verständigt haben sollen". Man befinde sich "mitten in einem Tsunami".

Ein BMW-Sprecher wollte die "Spekulationen" in der "Süddeutschen" auf Anfrage nicht kommentieren. Damit könnte der Mercedes-Hersteller straffrei davonkommen, falls die EU-Behörde ein strafbares Kartell feststellen sollte.

Um den Kronzeugenstatus und damit die Chance auf Straffreiheit zu behalten, musste Daimler zudem Stillschweigen gegenüber den anderen mutmaßlichen Kartellmitgliedern wahren. Auch VW reichte später Selbstanzeige ein und könnte sich dadurch zumindest eine Strafminderung erhoffen. Die Münchner fühlen sich von Stuttgartern hintergangen, schreibt die Zeitung.

Im Münchner "Vierzylinder" stellt man die Kooperation zu Daimler in Frage. Ebenso eine geplante Zusammenlegung der beiden Carsharing-Töchter Car 2 Go (Daimler) und Drive Now (BMW). Das gilt vor allem für den Einkauf, um bessere Lieferpreise auszuhandeln.

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