VW-Manager Schmidt bekennt sich schuldig

Abgasskandal in USA Inhaftierter VW-Manager bekennt sich schuldig                REUTERS Stefan Wermuth

Der in den USA im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal festgenommene Volkswagen-Manager will sich nach Gerichtsangaben schuldig bekennen. Das Schuldbekenntnis soll bei einer Anhörung am 4. August erfolgen. Er sei einer von insgesamt sechs VW-Managern, die in den USA bislang wegen des Abgasskandals angeklagt worden seien.

Im Rechtssystem der USA kommt es häufiger vor, dass sich die Strafe für mehrere Straftaten zu unrealistisch hohen Gefängniszeiten summieren.

Der VW-Manager wird beschuldigt, Teil einer Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze gewesen sein. Schmidt drohen aufgrund der Vorwürfe bis zu 169 Jahre Haft, so das Blatt. Seine Anwälte haben den zuständigen Richter Sean Cox informiert, dass ihr Mandant ein Geständnis abgeben will.

Ein Richter habe es abgelehnt, Schmidt gegen Kaution auf freien Fuß zu setzen, da die Fluchtgefahr zu groß sei. Er sitzt seither in Untersuchungshaft und hat angekündigt aussagen zu wollen.

Ein weiterer ehemaliger VW-Mitarbeiter in den USA, der sich bereits schuldig bekannt hat, arbeitet mit den Ermittlern zusammen.

Die restlichen Angeklagten werden in Deutschland vermutet, von wo ihnen vorerst keine Auslieferung drohen dürfte. Der Konzern akzeptierte im Rahmen eines vom US-Justizministerium verkündeten Vergleichs 4,3 Milliarden Dollar (4,1 Milliarden Euro), um straf- und zivilrechtliche Rechtskonflikte beizulegen.

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