Hentke holt Silber: "Die Krönung" - Halbfinal-Aus für Koch

Franziska Hentke

Hentke kam in 2:08,06 Minuten über 200 m Schmetterling auf Platz sechs. "Das sollte kein Problem für mich sein, denn ich habe dafür einen Plan im Kopf", sagte Hentke. "Man hat ein bisschen gehofft, dass die Bahn noch zwei oder drei Meter länger ist". Bei Olympia in Rio de Janeiro war als Nummer zwei der Welt sogar schon im Halbfinale Schluss gewesen. "Wir haben lange auf die Medaille warten müssen", sagte Lambertz und nannte Hentkes Leistung "die Krönung". Die 28-jährige schlug in der Duna Aréna nach 2:05,39 Minuten als Zweite an. Gold ging an die spanische Olympiasiegerin Mireia Belmonte, Dritte wurde Ungarns Schwimmstar Katinka Hosszu. Für Hentke war es die erste WM-Medaille auf der Langbahn. Zuvor hatte in der ungarischen Hauptstadt Wasserspringer Patrick Hausding Silber vom 3-Meter-Brett und Bronze mit Partner Sascha Klein im Turm-Synchronspringen geholt. Acht Schwimmer qualifizierten sich für den Endlauf am Freitag.

Weltmeister Marco Koch ist bei seiner WM-Titelverteidigung bereits im Halbfinale krachend gescheitert.

Die Miene sagt alles. "Ich habe gedacht, dass ich um einiges schneller sein würde, aber mehr ging leider nicht". "Woran es gelegen hat, muss er in Ruhe mit seinem Trainer analysieren". Heintz, der von Chefbundestrainer Henning Lambertz vor den Titelkämpfen als "heißestes Eisen im Feuer" bezeichnet wurde, war mit 1:57,43 Minuten rund anderthalb Sekunden langsamer als bei den deutschen Meisterschaften vor fünf Wochen in Berlin.

Ein Riss an der Badehose habe Koch beim Rennen von Beginn an behindert. "Da ist mir bei jedem Beinschlag Wasser in die Hose gelaufen", erzählte er, wollte dies aber nicht als Entschuldigung verstanden wissen. "Schwer zu sagen, wie ich mich fühle", sagte er direkt nach dem Rennen völlig entkräftet.

Gold holte der US-Amerikaner Chase Kalisz in Weltjahresbestzeit von 1:55,56 Minuten. "Alles was ich sagen kann, ist: Ich habe alles gegeben, ich bin total fertig". In der 4 x 200 Meter Freistil-Staffel waren die Amerikanerinnen Leah Smith, Mallory Comerford, Melanie Margalis und Rekordweltmeisterin Katie Ledecky, die ihre insgesamt dreizehnte Goldmedaille bei Weltmeisterschaften gewann, nicht zu schlagen.

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