Deutsche Firmen sind in Sicherheit

Anlass für die "Neuausrichtung" der deutschen Türkei-Politik war die Inhaftierung des Deutschen Peter Steudtner, der Anfang Juli zusammen mit anderen Menschenrechtsaktivisten in Istanbul festgenommen worden war.

Angesichts der Spannungen mit Deutschland hat sich der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim bei einem Treffen mit deutschen Unternehmern bemüht, Sorgen vor einer Verschlechterung der Beziehungen zu zerstreuen. Die Türkei beschuldigt Deutschland, die Aktivitäten der Terrororganisationen PKK und DHKP-C in Deutschland zu dulden und die Putsch-Soldaten im Land zu beherbergen. Den deutschen Firmen sei gefragt worden, ob sie sich durch die gegenwärtigen Praktiken beunruhigt fühlen.

Das vom Prime Ministry Press Service zur Verfügung gestellte Foto zeigt am 27.07.2017 den türkische Ministerpräsident Binali Yildirim (hinten M) in Ankara (Türkei) bei einem Treffen mit leitenden Vertretern deutscher Firmen.

Mit deutschen Firmen seien alle erforderlichen Gespräche geführt worden. Auch türkische Wirtschaftsvertreter reagierten besorgt, während Kolumnisten warnten, dass sich die Türkei einen Wirtschaftskonflikt mit Deutschland nicht leisten könne. Deutsche Firmen hätten in der Türkei keine Praktiken zu befürchten, mit denen sie auch in Deutschland nicht konfrontiert werden. Die Türkei sei ein globales Land, das eine Investitionsatmosphäre im Rahmen von internationalen Rechtsstandarten geschaffen hat.

Der positive Dialog werde mit allen Investoren geführt.

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