Ludwig/Walkenhorst feiern Auftaktsieg bei der WM

Kira Walkenhorst und Laura Ludwig

Doch die Vorzeichen für Deutschlands beste Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, die auf Rang 21 der Weltrangliste zurückgefallen sind, stehen ungünstig.

Den Olympiasiegerinnen fehlen fast jede Spielpraxis und Wettkampfhärte. Die Rehabilitation nach Ludwigs Schulteroperation und eine bakterielle Erkrankung Walkenhorsts ließen nur wenige gemeinsame Turnierstarts zu. "Wir mussten manchmal auch mit halber Kraft spielen".

"Einfach wird es nicht. Aber einfach können wir auch nicht", sagte Gold-Trainer Jürgen Wagner. Dennoch fahren Ludwig/Walkenhorst und ihr erfahrener Coach mit einigem Optimismus in die österreichische Hauptstadt. "Aber man ist entspannt, wenn man merkt, die Automatismen kommen wieder", sagte Abwehrspezialistin Ludwig (31) zur schwierigen WM-Aufgabe: "Die Routine ist da". Ihre rechte Schlagschulter ist wieder voll belastbar. "Die Dynamik ist anders, Beach ist viel intensiver". Eine Medaille könne niemand erwarten, sie sei aber auch nicht unmöglich. "Wir wissen, dass wir es schwer haben". "Dazu hilft uns das Spielformat mit nur einer Partie am Tag". Das Auftaktmatch am Freitag (15 Uhr) gegen die Außenseiter Mahassine Siad/Imane Zeroual aus Marokko wird in den Trainingsprozess eingepasst. Ebenfalls in der Gruppe D hatten zuvor Karla Borger und Margareta Kozuch das deutsche Duell gegen das Berliner Duo Nadja Glenzke und Julia Großner klar mit 2:0 (21:16, 21:17) gewonnen.

Denn es gibt durchaus auch einige Fakten, die beim mit insgesamt einer Million Dollar dotierten WM-Turnier für die Hamburgerinnen sprechen. Das Duo aus Stuttgart und Friedrichshafen ist nicht erst durch den jüngsten Sieg beim Major-Turnier in Gstaad zum WM-Medaillenkandidaten und zu einer echten Konkurrenz für Ludwig/Walkenhorst gereift. Als fünftes deutsches Frauenpaar gehen die Weltranglisten-13. Läuft alles optimal, können auch sie eine Medaille holen.

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