"Geladen und entsichert": Trump erklärt USA bereit für militärischen Konflikt mit Nordkorea

Donald Trump findet starke Worte in Sachen Nordkorea. Eine Lösung der Krise ist damit allerdings noch nicht gefunden

Für den Fall, dass Nordkorea unklug agiere, hätten die USA "die militärischen Lösungen nun vollständig vorbereitet, geladen und entsichert", erklärte Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter.

"Hoffentlich findet Kim Jong Un einen anderen Weg", fuhr Trump fort. Nicht zum ersten Mal drohte er mit der Bombe, aber diesmal nannte Kim sogar ein Ziel: Die Insel Guam, ein militärisch wichtiger Stützpunkt der Amerikaner im Pazifik. Seine Botschaft sei "vielleicht nicht hart genug" gewesen - so hieß es noch am Donnerstag aus dem Weißen Haus. Das international isolierte Land solle sich lieber zusammenreißen, andernfalls sei es in Schwierigkeiten, wie sie nur wenige Staaten erlebt hätten und von denen niemand gedacht habe, dass sie möglich seien. Er werde dafür einen signifikanten Milliardenbetrag bereitstellen, sagte Trump.

Trump und Nordkorea hatten sich in den vergangenen Tagen mehrfach mit Drohungen gegenseitig überzogen. Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein. Auf die Frage, ob er einen Präventivschlag gegen Nordkorea erwäge, sagte der Präsident: "Wir werden sehen, was passiert". Der amerikanische Verteidigungsminister James Mattis war indes um Entspannung bemüht. Ein Krieg wäre eine Katastrophe. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann warb für eine Vermittlung der EU zwischen Nordkorea und den USA.

China: im Falle eines Falles neutral? Beide Seiten sollten "die Spannungen abbauen". Die USA seien allerdings bereit, auf Feindseligkeiten Nordkoreas zu reagieren. Zwar repräsentiert das Blatt nicht die Politik der Regierung, doch das weit verbreitete Staatsmedium hat großen Einfluss. Russlands Außenminister Sergej Lawrow nannte die Wortwahl aus Washington und Pjöngjang übertrieben. Er kündigte auch an, dass die USA ihre Raketenabwehr aufstocken würden. Russland hoffe, dass der gesunde Menschenverstand wieder die Oberhand gewinne.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die scharfe Rhetorik in der Nordkorea-Krise kritisiert. "Eskalation der Sprache halte ich für die falsche Antwort", sagte Merkel am Freitag in Berlin. Stattdessen müsse man versuchen, im UN-Sicherheitsrat und durch Kooperation auch mit China voranzukommen. Er glaube, dass China in dem Konflikt deutlich mehr tun und den Druck auf Nordkorea erhöhen werde. Xi rief überdies alle beteiligten Seiten auf, "Zurückhaltung zu üben" und "den Weg des Dialogs, der Verhandlungen und einer politischen Lösung weiterzugehen". Australien sicherte den USA militärische Unterstützung zu, sollte ihr Territorium angegriffen werden.

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