Japan droht Kim mit Abfangraketen

Trump will Chinas Handelspraktiken untersuchen

Nordkorea sollte sein Atom- und Raketenprogramm einstellen, während die USA und Südkorea ihre Militärmanöver aussetzen, um an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Bis Mitte August solle der Einsatzplan stehen, um vier Mittelstreckenraketen über Japan hinweg auf Guam abzufeuern, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA gestern. Sollte Nordkorea seine Drohung wahrmachen, wäre dies das erste Mal seit der Machtübernahme des jungen Diktators Kim Jong-un, dass nordkoreanische Raketen über japanisches Territorium fliegen. Die Vereinigten Staaten sollten ihre "rücksichtslosen militärischen Provokationen" gegen Nordkorea unterlassen, sodass man nicht "gezwungen" sei, eine "unvermeidliche militärische Entscheidung" zu treffen, sagte der Armeesprecher demnach.

Nordkorea hat seine Drohung gegen die USA erneuert und detaillierte Pläne für einen Raketenangriff auf Ziele vor der Pazifikinsel Guam vorgelegt. In Erwägung gezogen wird demnach ein Angriff mit ballistischen Mittelstreckenraketen des Typs Hwasong-12, um die amerikanischen Militärbasen auf Guam und die dort stationierten Bomber zu treffen und "ein ernstes Warnsignal an die Vereinigten Staaten zu schicken". Die Rhetorik Trumps widerspiegele bloß die der Nordkoreaner. Trumps jüngste Äußerungen seien "vollkommener Unsinn", hieß es in einer Stellungnahme der Streitkräfte.

Die politischen Eliten in Washington distanzierten sich von seinem "Wutgeschrei".

Ein Anfang der Woche veröffentlichter japanischer Militärbericht war zu dem Ergebnis gekommen, dass Nordkorea beim Atomwaffenprogramm erhebliche Fortschritte gemacht hat und möglicherweise bereits über Atomsprengköpfe verfügt.

Der Bedrohungsgrad habe sich durch die Ereignisse in Nordkorea nicht erhöht, erklärte der Gouverneur. Teils befürworten die Bewohner Guams die Eigenverwaltung, andere plädieren für einen kompletten Beitritt zu den USA. Zumal, wie Wright in seinem Blog schreibt, die Erdrotation Nordkoreas Raketen helfen könnte. Der Präsident habe spontan auf eine Reporterfrage reagiert, berichtet die Zeitung.

Der Konflikt mit dem kommunistisch regierten Land gilt als der derzeit gefährlichste der Welt. Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat Südkoreas Militär die Führung in Pjöngjang vor einer weiteren Eskalation des Konflikts gewarnt. Schließlich rasseln die beiden Länder immer gewaltiger aneinander.

Er rief die Regierung in Pjöngjang auf, ihr Programm zur Entwicklung atomarer Waffen aufzugeben und warnte nachdrücklich vor allen "Aktivitäten, die zum Ende des Regimes und zur Vernichtung seines Volkes führen würden".

Verteidigungsminister Mattis sagte, ein Krieg wäre eine Katastrophe.

So wurde am 28. Juli 2017 die Interkontinentalrakete KN-20 getestet, womit sich die Bedrohungslage für Nordamerika und Europa noch einmal drastisch verschärft hat. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10.000 Kilometern. Solange das aber nicht erreicht sei, würden die USA die stärkste und schlagkräftigste Atommacht bleiben. Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UN-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea.

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