Koblenz verpasst Überraschung gegen Dresden

Koblenz verpasst Überraschung gegen Dresden

Pokal-Wahnsinn gleich zum Auftakt! Minute parierte Dresdens Torhüter Markus Schubert einen Foulelfmeter von Andreas Glockner.

Weil das heimische Oberwerth-Stadion wegen Baumaßnahmen noch nicht bespielbar ist und rund 50 Anfragen an andere Standorte erfolglos geblieben waren, musste Koblenz sein Pokal-Heimspiel im knapp 350 Kilometer entfernten Zwickau austragen - nur 94 Kilometer von Dresden entfernt. Trotz Suche konnte kein Stadion in der näheren Umgebung gefunden werden. Entsprechend unterlegen waren die rund 600 angereisten TuS-Fans akustisch, doch auf dem Rasen hielt der Außenseiter in der ersten Hälfte gut mit. Nach einem (unberechtigten) Einwurf bekamen die Dresdner den Ball nicht weg, André Marx wühlte sich durch und Dejan Bozic schob aus kurzer Distanz ein. Linksverteidiger Philip Heise hob außerdem das Abseits auf.

Die Dresdner waren allerdings nicht geschockt, sondern schlugen schnell zurück.

Die Gäste kontrollierten das Spiel, hatten bis zur Pause 81 Prozent Ballbesitz. Die Koblenzer setzten aber immer wieder Nadelstiche. Dass die Partie offen blieb, bewies der Koblenzer Konter in der 42. Minute, den Bozic mit einem Schuss an den Außenpfosten abschloss.

Ausgerechnet Heise, der beim 0:1 keine gute Figur abgegeben hatte, machte seinen Fehler spätestens in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit wieder gut, als er einen Freistoß aus 17 Metern direkt verwandelte - 1:2 (49.). Und dieses Mal rettete der insgesamt wenig souveräne Favorit die Führung gegen kampfstarke Koblenzer über die Zeit. Nach dem erneuten Ausgleich durch Dimitrios Popovits (80.) sorgte Aias Aosman (84.) für den Siegtreffer. Erst Schuberts Elfmeter-Rettungstat gegen Glockner (85.), nachdem sich Florian Ballas zuvor im eigenen Strafraum ein Foul gegen Bozic geleistet hatte, zog den Koblenzern endgültig den Zahn.

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