Trump sprach erneut Warnung gegen Kim aus

Mit Besorgnis wurde in Washington registriert, dass radikale Prediger wie der texanische Baptist Robert Jeffress Trump geradezu ermutigen, gegen Nordkorea vorzugehen.

Zwei Männer, eine Gefahr?

Kim Jong-Un forderte er - wohlgemerkt ohne Kims Titel zu nennen - auf, dass er sich die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrats zu Herzen nehmen solle.

Einen Tag nachdem Donald Trump Nordkorea mit "Feuer und Wut" gedroht hatte, war er offenbar bester Laune. Eine seiner ersten Amtshandlungen als Präsident sei es gewesen, dieses Waffenarsenal zu modernisieren, erklärte Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die Vereinigten Staaten seien nicht mehr nur eine Supermacht, sondern eine "Hypermacht".

Nordkoreas Militärführung hat demonstrativ unbeeindruckt auf jüngste Drohungen von US-Präsident Donald Trump reagiert und ihm jegliches Verständnis für die "ernste Situation" abgesprochen. Möglicherweise sei sie sogar nicht hart genug gewesen, sagte Trump in seinem Urlaubsdomizil in New Jersey.

"Wenn er etwas in Guam unternimmt, dann wird es ein Ereignis sein, wie es noch niemand zuvor gesehen hat, was in Nordkorea passiert", sagte Trump an die Adresse Kim Jong-uns. Das teilte ein Sprecher des Präsidialamts mit. Auch sinke Trump auf das Niveau des nordkoreanischen Machthabers, wenn er sich im Ton an die Nordkoreaner anlehne. Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UNO-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea. Aber auch das ist ja seit dem Einzug Trumps ins Weiße Haus komplizierter geworden. US-Aussenminister Rex Tillerson bemühte sich später um eine Deeskalation. Es sieht seine strategischen Waffen als "ein wichtiges militärisches Mittel, um entschlossen den politischen und wirtschaftlichen Druck der USA sowie deren militärische Drohungen zu kontern". Bei einem Stopp auf Guam sagte Tillerson, er glaube nicht, dass es eine unmittelbare Bedrohung gebe, die Amerikaner könnten ruhig schlafen.

US-Verteidigungsminister James Mattis warnte Pjöngjang, vor allen "Aktivitäten, die zum Ende des Regimes und zur Vernichtung seines Volkes führen würden". Nordkorea sollte "sehr, sehr nervös" sein, wenn es auch nur an einen Angriff auf die USA denke.

Berlin (Reuters) - In Deutschland wächst die Sorge vor einer Eskalation des Nordkorea-Konflikts. Andere Kritiker warnten, Trump setze die Glaubwürdigkeit der USA aufs Spiel.

Sein Statement begann Mattis mit der Erklärung, dass die USA dennoch versuchten eine diplomatische Lösung im Konflikt zu finden. Seiner Einschätzung zufolge hätten alle anderen Maßnahmen - unter anderem auch die Charmeoffensive gegenüber dem Nordkorea-Helfer China - versagt.

Nordkoreas Staatschef Kim hatte nach dem Test gesagt, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite.

Fast gleichzeitig sprach sich der amerikanische Vizepräsident Mike Pence gegen direkte Gespräche aus. Wir werden dies nicht länger erlauben. Ein Krieg mit Nordkorea wäre "katastrophal", sagte der Pentagon-Chef. Dagegen hat Mike Pompeo, der Direktor des Geheimdienstes CIA, signalisiert, er sei für eine neue Regierung in dem Land.

Nordkorea hatte zuletzt im Mai eine Rakete vom Typ Hwasong-12 getestet.

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