Kolumbiens FARC-Guerilla gilt jetzt als vollständig entwaffnet

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos lässt sich mit Mitarbeitern des Militärs

In Kolumbien ist der mehr als 50 Jahre dauernde Konflikt zwischen der Regierung und der linken Farc-Guerilla offiziell für beendet erklärt worden. Die Rebellen hatten zuvor ihre letzten Waffen und den letzten Sprengstoff an Vertreter der Vereinten Nationen abgegeben. Die Entwaffnung war Teil des historischen Friedensabkommens, das im vergangenen November unterzeichnet wurde.

Diese FARC-Mitglieder hatten sich dort seit Anfang des Jahres gesammelt, um den Übergang in ein normales Leben vorzubereiten. Bis Ende Juni wurden mehr als 7000 registrierte Farc-Waffen an UN-Beobachter übergeben. Auch diese Waffen wurden inzwischen abgezogen. Etwa sieben Millionen Menschen ergriffen die Flucht, mehr als 60.000 werden vermisst.

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