BVB-Star Raphaël Guerreiro muss 90.000 Euro zahlen

Dortmunds Raphaël Guerreiro kam verhältnismäßig glimpflich davon. Die Strafe hätte eigentlich höher ausfallen sollen

Neun Monate nach einer Unfallflucht muss der bei Borussia Dortmund engagierte Raphael Guerreiro eine saftige Strafe bedienen.

Außerdem erhielt der 23-Jährige eine Bewährungsstrafe in Höhe von weiteren 90.000 Euro.

Guerreiros grauer Porsche 911 Turbo war im November 2016 angeblich beim Abbiegen an einer Kreuzung in Dortmund mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen, wobei der BVB-Profi offensichtlich die Vorfahrtregelung nicht beachtet haben soll. Das hat das Dortmunder Amtsgericht entschieden.

Der Portugiese sei überfordert gewesen, weil er damals kaum Deutsch sprechen konnte, gab sein Verteidiger Alfons Becker zu Protokoll. "Aus diesem Grund ist er kopflos geflohen".

Guerreiro war am Morgen auf Krücken im Dortmunder Amtsgericht erschienen. Der portugiesische Europameister hatte sich beim Confederations Cup einen Fußbruch zugezogen. Zu der Unfallflucht sagte er über einen Dolmetscher: "Mir ist bewusst, was ich da angerichtet habe. Das hätte nie passieren dürfen". Guerreiro war zwei Stunden nach dem Unfall allerdings selbst zur Polizei gegangen und hatte den Unfall gemeldet. Zunächst war ein Strafbefehl gegen den Spieler über 120.000 Euro (40 Tagessätze á 3000 Euro) verhängt worden.

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