Charlottesville: Apple-Chef verurteilt "Hass und Intoleranz"

Apple-CEO Tim Cook widerspricht Donald Trump

In einem internen Mail hat nun auch der für gewöhnlich sehr zurückhaltende Apple-Chef Tim Cook klar Stellung bezogen.

"Wie für so viele von Euch, ist Gleichheit ein Grundpfeiler meiner Ansichten und Werte", schrieb Cook weiter. Dem stünden in erschreckender und trauriger Weise die Ereignisse der letzten Tage in Charlottesville entgegen. Hass sei "ein Krebs, der, wenn er nicht kontrolliert wird, alles in seinem Weg zerstört".

"

"Hat nichts mit links oder rechts zu tun."

". "Ich stimme dem Präsidenten und anderen nicht zu, die (.) Nazis und diejenigen, die sich ihnen im Sinne der Menschenrechte entgegenstellen, auf dieselbe moralische Stufe stellen", schrieb Cook in der Botschaft. "Dies gleichzusetzen läuft unseren Idealen als Amerikaner zuwider".

Apple soll auch in der Zukunft, unabhängig von persönlichen politischen Meinungen, einheitlich gegen Rassenwahn und dafür einstehen, dass alle Menschen gleich sind.

Tim Cook belässt es nicht bei Worten, sondern verspricht jeweils 1 Million US-Dollar als Spende für das Southern Poverty Law Center sowie die Anti-Defamation League. In iTunes soll auch Nutzern die Möglichkeit gegeben werden, einfach und direkt an das Southern Poverty Law Center zu spenden. Als eine Maßnahme wurden die Bezahlfunktion Apple Pay auf einigen Webseiten, die rassistisches Merchandising anbieten, deaktiviert. Demnach bleibt Apple Pay für Seiten ausgeschlossen, die Hass, Gewalt und Intoleranz verbreiten.

Donald Trump ist wegen seiner unklaren bis mit Sympathien für die rechtsextremen Gewalttäter in Charlottesville unterlegten Äußerungen in den USA unter heftigen Beschuss gekommen. Amerika müsse sich gegen rassischen Fanatismus, Antisemitismus und Hass in jeder Form stellen.

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