Ericsson prüft laut Zeitungsbericht Abbau von 25'000 Arbeitsplätzen

Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109'000 Angestellte.

Zudem sollen die Kosten von Mitte 2018 an um jährlich umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro reduziert werden. Gleichzeitig hatte Ericsson auch angekündigt, sich aus vielen Geschäften zurückzuziehen und das eigene Angebot zu verschlanken, wodurch die Umsätze bis 2019 ebenfalls um 10 Milliarden Kronen sinken dürften.

Vom Sparplan des in der Krise steckenden Netzwerkausrüsters Ericsson könnten laut einem Pressebericht rund 25.000 Arbeitsplätze betroffen sein. Auch sei es noch zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. Es drohe ein brutales Sparpaket.

Ericsson war im Frühjahr angesichts scharfer Konkurrenz und schwächerer Nachfrage in Schwellenländern tiefer als erwartet in die Verlustzone gerutscht. Zudem setzen den Schweden Rivalen wie Huawei aus China und der finnische Nokia-Konzern immer stärker zu.

2016 hatten die Schweden bereits einen Umsatzschwund von fast 10 Prozent auf knapp 223 Milliarden Kronen verkraften müssen, in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres war es weiter kräftig bergab gegangen. Sie beschäftigt in Schweden derzeit noch etwa 14.000 Menschen.

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