Samsung ruft Galaxy Note 4-Akkus zurück

Samsung | Bild

Samsung hat in den USA eine landesweite Rückrufaktion für das Galaxy Note 4 gestartet.

Betroffen sind Geräte vom Typ Galaxy Note 4, die in den USA verkauft wurden.

Mehr als 10 000 Smartphones von Samsung werden zurückgerufen, weil ihre Akkus überhitzen und in Brand geraten könnten. Der Zeitpunkt ist für Samsung denkbar ungünstig: Nächsten Mittwoch, am 23. August, möchte der Konzern das neue Galaxy Note 8 offiziell vorstellen. Der Akku des Samsung Galaxy Note 4 ist zum Glück noch wechselbar, und so sollen die betroffenen Kunden automatisch neue Akkus und Versandmaterial zum zurück schicken des alten Akkus erhalten. Mit dem Debakel um brennende Akkus beim Pannen-Smartphone Galaxy Note 7, wegen dem man 2016 eine weltweite Rückruf-Aktion starten musste, ist der Fall allerdings nicht zu vergleichen. Nach CPSC-Angaben sind etwa 10.200 Akkus von diesem Rückruf betroffen. Die gefälschten Akkus wurden über den amerikanischen Netzbetreiber AT&T ausgegeben, der wiederum völlig unabhängig von Samsung auf ein Ersatzgeräteprogramm von FedEx Supply Chain zugegriffen hatte.

In einer Stellungnahme von Samsung heißt es, dass gefälschte Akkus der Auslöser für das brandgefährliche Problem sind. Im Zuge dessen ist anscheinend ein nicht originaler Akku verbaut worden, bei dem es später zu Überhitzungsproblemen kam.

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