Venezuela: Bei Meuterei in Gefängnis - Dutzende Tote bei Schießereien

In den Gefängnissen in Venezuela gerät die Lage wegen katastrophaler Haftbedingungen zunehmend ausser Kontrolle

Bei einem Gefängnisaufstand in Venezuela sind mindestens 37 Menschen getötet worden.

Der oppositionelle Gouverneur des Bundesstaates Amazonas, Liborio Guarulla, sprach von einem "Massaker". Die Generalstaatsanwaltschaft erklärte am Mittwoch (Ortszeit), sie habe eine Untersuchung der blutigen Ereignisse in der Stadt Puerto Ayacucho im Grenzgebiet zu Brasilien und Kolumbien angeordnet.

Laut Medienberichten soll es eine heftige Schießerei zwischen den Einsatzkräften und den Gefängnisinsassen gegeben haben. Die meisten überlebenden Insassen wurden in Militäreinrichtungen gebracht.

Ende 2016 saßen in Venezuelas Gefängnissen nach Angaben von Una Ventana a la Libertad 88.000 Häftlinge ein, es gebe offiziell aber nur 35.000 Plätze. "Die Inhaftierten haben sich bewaffnet, um für eine Aktion der Guerilla gewappnet zu sein", so der Gouverneur. Die Opposition und Dutzende Staaten werfen dem sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro vor, das Land in eine Diktatur zu verwandeln.

Die schlechte Versorgung in Venezuela macht sich auch in den Gefängnissen bemerkbar.

Die Sicherheitslage im Land mit den größten Ölreserven ist extrem angespannt, die Lage in den Gefängnissen auch wegen der Versorgungskrise katastrophal. Viele Häftlinge sind abgemagert, zuletzt kam es mehrfach zu Aufständen. Weitere Links zum Thema Wegen jahrelanger Misswirtschaft und der gesunkenen Öleinnahmen steht Venezuela am Rande des Ruins. Wegen der höchsten Inflation der Welt wird der Import von Lebensmitteln, die in Dollars und Euros zu bezahlen sind, immer schwieriger. Es gibt sogar Berichte, dass Zootiere wie Wildschweine und Pferde aus Gehegen gestohlen werden, um an Fleisch zu kommen.

Bei Protesten kamen seit Anfang April über 120 Menschen ums Leben, seit Tagen versuchen die Sicherheitskräfte mit noch mehr Repression Proteste zu unterdrücken. Eine von Maduro eingesetzte Verfassungsgebende Versammlung, die das gewählte Parlament entmachtet hat, berät über neue Höchststrafen - demnach könnten für schwere Verbrechen und "Vaterlandsverrat" künftig bis zu 50 Jahre Gefängnis drohen.

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