Schwesig: Es gibt "keine Hintertür" für eine große Koalition

Oppermann

Oppermann hat seinen Platz an der Fraktionsspitze jüngst für Ex-Arbeitsministerin Andrea Nahles geräumt.

Die SPD schloss bereits am Abend der Wahlniederlage eine Große Koalition kategorisch aus.

Er gehe jedoch davon aus, dass die Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen zustande kommen wird.

Ein zweiter Grund wären laut Oppermann Neuwahlen, die im Falle eines Scheiterns der Jamaika-Koalitionsverhandlungen zwischen FDP, Grünen und CDU/CSU drohen würden. Zwar wolle die SPD in die Opposition gehen, so Oppermann in der ZDF-Talkshow Markus Lanz, doch auf die Frage, ob die Partei im Fall eines Rückzugs von Kanzlerin Merkel zu einer großen Koalition bereit wäre, antwortete er: "Das wäre in der Tat eine neue Situation". "Aber ich sehe noch keinen Staatsnotstand". Bei der jüngsten Bundestagswahl landeten die Sozialdemokraten mit Martin Schulz an der Spitze bei 20,5 Prozent. "Die Grünen sind zu jeder Schandtat bereit", sagte der SPD-Politiker.

Der Fraktionschef berichtete, der Wahlkampf sei in den vergangenen Wochen "schon frustrierend" gewesen. "Ehrlich gesagt, die letzten acht Wochen, das war ein Wahlkampf immer bergauf gekämpft".

Zuvor hatten sich gleich drei Altvordere der SPD kritisch über Parteichef Martin Schulz und die Führungsmannschaft geäußert: Altkanzler Gerhard Schröder (73) befand, man habe sich zu früh auf die Opposition festgelegt, der frühere Parteichef Franz Müntefering (77) hätte den Partei- und den Fraktionsvorsitz lieber in einer Hand gesehen, und der frühere Hamburger Bürgermeister und Bundesminister Klaus von Dohnanyi (89) forderte Schulz zum Rücktritt auf. "Das war letztlich eine schlechte Regierungsbilanz", sagte er an die Adresse der abgewählten SPD-Regierungschefs Torsten Albig (Schleswig-Holstein) und Hannelore Kraft (NRW). "In der Sitzung haben wir über alles gesprochen".

Auf die Frage, ob sich der 63-Jährige eine Karriere als Minister vorstellen kann, sagte Oppermann: "Wer weiß, was das Leben noch so bringt". Doch Schulz habe nicht mit dem Gedanken gespielt zurückzutreten.

Der ehemalige Fraktionschef haderte erneut mit der späten Ernennung des SPD-Kanzlerkandidaten.

Berlin. Dem RND sagte Oppermann: "Natürlich erfüllt es mich mit Wehmut, wenn ich das Amt jetzt aufgebe". Es sei falsch gewesen, bis zum "letzten Moment zu warten und dann einen Kandidaten ins Rennen zu schicken, der nur noch sechs Monate Zeit hat". "Sigmar Gabriel hatte damals sehr schlechte Umfragewerte und war praktisch chancenlos".

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