Polizei hält Festgenommenen für den Supermarkt-Erpresser

Polizei hält Festgenommenen für den Supermarkt-Erpresser

Sie seien nach Hinweisen aus der Bevölkerung auf den Mann aufmerksam geworden, hiess es.

Im Fall des Supermarkt-Erpressers hält die Polizei in Baden-Württemberg den gestern festgenommenen Mann für dringend tatverdächtig.

Die Polizei hatte den 55-Jährigen am Freitag in Ofterdingen (Kreis Tübingen) überprüft und festgenommen.

Die Nachrichtenagentur dpa meldet nun, die Ermittler hielten den 55-Jährigen für dringend tatverdächtig. Er hat ein schmales Gesicht und trägt eine weißgraue Mütze sowie schwarze Sportschuhe mit auffällig weißem Rand.

Update 9.30 Uhr: Polizeisprecher Markus Sauter bestätigte gegenüber dem SÜDKURIER: "Der Tatverdacht gegen den im Landkreis Tübingen festgenommenen Mann hat sich erhärtet".

Bei dem Mann auf dem Bild soll es sich um den Unbekannten handeln, der mit vergifteten Lebensmitteln von deutschen Supermärkten und Drogerien eine zweistellige Millionensumme erpressen will. Fünf vergiftete Gläschen Babynahrung wurden bereits in Friedrichshafen am Bodensee gefunden. Die Ermittler wollten am Nachmittag bei einer Pressekonferenz in Konstanz Einzelheiten mitteilen. Wie es aus Ermittlerkreisen hieß, wurden in der Nacht zum Samstag kriminaltechnische Untersuchungen vorgenommen.

Der mutmaßliche Täter hatte in einer E-Mail an die Polizei, den Verbraucherschutz und mehrere Lebensmittelkonzerne von Mitte September damit gedroht, bis Samstag 20 vergiftete Lebensmittel in Umlauf zu bringen. Der Fall schuf allgemein Verunsicherung, zumal der Erpresser keine Angaben dazu machte, welche Produkte und welche Filialen konkret betroffen sein sollen. Nach SÜDKURIER-Informationen sollen erste Hinweise zu dem 55-jährigen Mann aus der Bevölkerung bereits am Donnerstag eingegangen sein.

Zwischenzeitlich war deshalb auch ein Mann im niedersächsischen Peine ins Visier der Ermittler geraten. Sauter betonte aber, dass es keineswegs sicher sei, ob es sich bei dem Mann tatsächlich um den Gesuchten handelt. Er habe lediglich eingekauft, teilte ein Sprecher mit. Konkretere Angaben macht die Polizei bislang nicht.

Der Erpresser hatte in Geschäften in Friedrichshafen Babynahrung vergiftet und einen Millionenbetrag gefordert. "Wir nehmen diese Drohung sehr ernst", sagte Oberstaatsanwalt Alexander Boger in Konstanz.

Gefahndet wurde nach dem Erpresser auch im Ausland, vor allem in Österreich und der Schweiz.

220 Ermittler der Sonderkommision "Apfel" waren im Einsatz.

Trotz der Festnahme gibt die Polizei allerdings noch keine Entwarnung für Lebensmittel-Kunden.

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