"Konsterniert und schockiert": Die Grünen distanzieren sich von Parteikollege Fricker

Der Aargauer Grünen-Nationalrat Jonas Fricker zieht die Konsequenzen aus einem Votum zu Auschwitz im Nationalrat und tritt zurück

"Er hat sich umgehend und vorbehaltlos entschuldigt - sowohl im Nationalratsplenum als auch gegenüber der Vertretung der Jüdinnen und Juden in der Schweiz".

Die Grünen Aargau schliessen sich der Haltung von Glättli und Rytz an: "Der von unserem Nationalrat Jonas Fricker heute im Nationalrat gemachte Vergleich ist inakzeptabel". Nur als er an seinem ersten Tag im Rat mit einem grauen Pulli auftrat, sorgte er für etwas Spott und Aufregung.

Während der Debatte zur Fair-Food-Initiative ist es im Bundeshaus zu einem Eklat gekommen.

Frickers Votum hat am Mittwoch in den sozialen Netzwerken und im Ratssaal für empörte Reaktionen gesorgt, auch in der eigenen Partei. "Die Schweine, die fahren in den sicheren Tod". Innerhalb der Grünen herrsche Konsens darüber, dass menschliche und tierische Schicksale nicht auf dieselbe Stufe gestellt werden dürften.

Mit seinem klaren Schritt stellt Jonas Fricker nun in der unmissverständlichsten Form klar, dass für ihn Aussagen, die man als antisemitisch oder menschenverachtend interpretieren kann, keinen Platz haben - selbst wenn sie nicht so gemeint waren. Seine Erklärung für den Zwischenfall: "Naivität".

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