Legionellen in Mülheimer Krankenhaus: 16 Menschen erkrankt, vier Patienten gestorben

Der Eingang zum Bahnhof Saint Charles in Marseille

16 Menschen sind dort an einer Legionellen-Pneumonie, einer schweren Lungenentzündung, erkrankt.

Mülheim. Im Evangelischen Krankenhaus in Mülheim sind in der Trinkwasserinstallation und in der klimatechnischen Anlage Legionellen nachgewiesen worden. Nach Ende der Inkubationszeit, die bis zu zehn Tage andauert, habe es keine weiteren Krankheitsfälle gegeben. Darunter waren laut Gesundheitsministerium auch vier Patienten, die an schwersten Grunderkrankungen litten und inzwischen starben. Ob und inwieweit die Legionelleninfektionen zum Tod beigetragen haben, könne "weder bestätigt noch ausgeschlossen werden", hieß es.

Das Mülheimer Krankenhaus hatte demnach am 4. September Auffälligkeiten festgestellt, die auf einen Legionellen-Ausbruch hinwiesen. "Wir haben den Gefahrenbereich offensichtlich identifiziert und eliminiert", sagte ein Sprecher der Stadt Mülheim am Sonntag.

Das Krankenhaus habe nun das Abschalten der Klimaanlage sowie das Anbringen steriler Filter an der Trinkwasseranlage beschlossen und zudem Wasserproben entnommen.

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