Mordfall Kim Jong-nam: Angeklagte plädieren auf unschuldig

Die mutmaßliche Attentäterin auf Kim Jong Nam Siti Aisyah aus Indonesien wird

Zwei Frauen aus Vietnam und Indonesien sind angeklagt, im Falle einer Verurteilung droht ihnen die Todesstrafe. Im Prozess sollen nun Zeugen gehört werden, zuerst wird mit der Befragung von Medizin-Experten gerechnet. Den beiden angeklagten Frauen wird vorgeworfen, Kim Jong Nam im Februar dieses Jahres auf dem Flughafen von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur mit dem Nervengift VX getötet zu haben.

Vor dem Obersten Gericht Malaysias in Kuala Lumpur hat der Prozess gegen zwei Frauen begonnen, denen Mord am Halbbruder des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un vorgeworfen wird. Wer wirklich dahintersteckt und warum Kim Jong Nam sterben musste, ist dagegen völlig unklar.

Vermutet wird, dass die Führung in Pjöngjang hinter dem Anschlag steckt. Der Fall hatte die Beziehungen zwischen Malaysia und Nordkorea schwer belastet (mehr Hintergründe zu dem Fall lesen Sie hier). Angeblich dachten sie, für eine Art "Versteckte Kamera" angeheuert worden zu sein. Von den mutmaßlichen Hintermännern wurde jedoch niemand gefasst. Er findet unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Zum Auftakt plädierten beide Angeklagte auf unschuldig.

Kim Jong Nam war der ältere Halbbruder des amtierenden Machthabers, geboren wurde er 1971. Der 45-Jährige lebte seit Jahren außerhalb Nordkoreas. Als Regimegegner galt er jedoch nicht.

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