Trump gratuliert Merkel erst nach vier Tagen

Merkel begrüßt Trump beim G20 Gipfel in Hamburg im Juli Bild AFP

Kein Tweet, kein Wort: Anders als von anderen Staats- und Regierungschefs kam von US-Präsident Donald Trump die vergangenen Tage keine Reaktion zum Abschneiden der Union und ihrer Kanzlerin. Trump unterstrich nach Angaben des Weißen Hauses die engen bilateralen Beziehungen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs am Donnerstag stand jedoch die Krise um Nordkorea, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. Vor Journalisten sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders, dass der Präsident und die Kanzlerin "gestern oder heute morgen" telefoniert hätten. Das Weiße Haus hatte am Montag erklärt, man arbeite an der Logistik für ein Telefonat.

Gemessen an den Gepflogenheiten unter befreundeten Staaten hatte die Gratulation Trumps an Merkel ungewöhnlich lange auf sich warten lassen. Merkel hatte sich nach Trumps Wahlsieg reserviert gezeigt. Wiederholt hat die Bundesregierung besorgt auf die Politik des US-Präsidenten reagiert, unter anderem nach dem Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen. Trump hingegen sieht die Vereinbarung sehr kritisch und hatte bereits signalisiert, dass er sich nicht mehr daran gebunden fühlen könnte. Sie sprach von einem "klaren Dissens mit dem amerikanischen Präsidenten". Sie und Trump hätten deswegen übereingestimmt, dass der diplomatische und wirtschaftliche Druck auf die nordkoreanische Regierung intensiviert werden müsse. Die Bundeskanzlerin habe erneut betont, dass alle Mittel zur friedlichen Beilegung des Konflikts genutzt werden müssten.

Zuletzt hatten sich die Spannungen zwischen Washington und Pjöngjang immer weiter hochgeschaukelt. Während seiner Rede vor den Vereinten Nationen drohte der US-Präsident mit der "vollständigen Vernichtung" Nordkoreas.

Zudem sei die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran Thema gewesen. Die Bundeskanzlerin habe das Abkommen erneut unterstützt, weil es ein wichtiges Instrument sei, um eine nukleare Bewaffnung des Iran zu verhindern.

In dem Gespräch seien sich Merkel und Trump aber einig gewesen, dass eine negative Rolle des Irans etwa in Syrien oder im Libanon ebenso wie die Nichtanerkennung des Existenzrechts des Staates Israel inakzeptabel seien, erklärte Seibert. Diese sei "nicht in Übereinstimmung mit der Entscheidung des UN-Sicherheitsrates".

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