Köln-Fan zeigt Video-Schiri an

Brych als Videobeweis-Gegner Review Area in Mainz mit Absicht gemieden

Köln - Erneute Niederlage, immer noch Schlusslicht und noch kein Dreier in der laufenden Saison. In Mainz gab's am Samstag eine bittere 0:1-Pleite.

Das entscheidende Tor geriet allerdings in den Fokus.

Das langjährige FC-Vereinsmitglied hat bei der Kölner Staatsanwaltschaft gegen Videoschiri Tobias Welz Strafanzeige wegen Betruges erstattet. Herr Welz ist Polizeibamter, er hätte für Gerechtigkeit sorgen können, doch er hat willkürlich und meiner Meinung nach mit Absicht falsch entschieden.

Wie der "kicker" berichtet, soll Schiedsrichter Felix Brych (42) nach seiner fragwürdigen Entscheidung offenbar bewusst darauf verzichtet, sich die strittige Szene noch einmal selbst in der sogenannten "Review Area" anzuschauen. Die Folge: Elfmeter für Mainz, woraus das 1:0 entstand. Felix Brych aus nicht idealer Sicht, glaubte ein Foul eines Kölner Spielers im eigenen Strafraum gesehen zu haben und auf 11m-Strafstoß für Mainz entschied.

Damit ist der 1. FC Köln in dieser Saison schon das vierte Mal Opfer falscher Videoentscheidungen geworden. Zu viel für den FC-Fan Bodo Cieslar.

Beim Spiel Mainz gegen Köln gab es mächtig Diskussionsbedarf. "Es geht um Millionen, es geht um Wetteinsätze, es geht um hunderttausende Fans".

Brych bestätigt den Fehlentscheid nach dem Spiel: "Ich habe vom Video-Assistenten den Hinweis erhalten, dass es einen Kontakt am Knie gegeben hat". Und genau das hat der Videoassistent Tobias Welz trotz Zeitlupe fälschlich behauptet und damit verhindert, daß sich der Schiedsrichter Dr. Ein Wahrnehmungsfehler ist völlig ausgeschlossen, zumal Tobias Welz als zugleich Polizeibeamter und Schiedsrichter in dieser Hinsicht bestens geschult und erfahren sein muß.

Ob es allerdings tatsächlich zu einem Strafverfahren kommen wird, ist noch nicht bekannt.

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