UN-Sonderbotschafter berät mit Russland über Frieden in Syrien

Es ist die achte Gesprächsrunde in diesem Jahr

Der sogenannte Kongress der Völker Syriens war von Russland vorgeschlagen worden. Die Liste müsse noch mit allen Beteiligten abgestimmt werden. So wurden auf Initiative Russlands, der Türkei und des Iran vier Deeskalationszonen in Syrien eingerichtet, in denen regionale Waffenruhen zwischen Rebellen und Regierungstruppen gelten. Moskau hatte den Kongress des nationalen syrischen Dialogs angeregt, an dem Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen teilnehmen sollen.

Der UN-Sonderbotschafter für Syrien, de Mistura, hat in Moskau mit Russland über einen Friedensplan für Syrien gesprochen. Die Opposition sieht dies jedoch kritisch, weil Russland die militärische Schutzmacht der Regierung in Damaskus ist.

Zwischen Russland, der Türkei und dem Iran gibt es zudem Unstimmigkeiten, ob Kurden-Vertreter eingeladen werden sollen.

Darauf hätten sich die drei Staaten bei ihren Gesprächen in der Hauptstadt von Kasachstan, Astana, verständigt, berichteten russische Nachrichtenagenturen.

Zum Abschluss der Syrien-Verhandlungen aam Freitag wurde nach Angaben des kasachischen Außenministeriums der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura in Astana erwartet. Geplant sind Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

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