Niki-Betriebsratschef begrüßt Kauf des Ferienfliegers durch britische IAG

Niki Fluglinie

Der Betriebsratschef des Ferienfliegers Niki hat den Verkauf der insolventen Airline an den British-Airways-Mutterkonzern IAG begrüßt.

Laut IAG werden hierfür 16,5 Millionen Euro bereitgestellt, die Vermögenswerte von Niki sollen mit 20 Millionen Euro abgegolten werden. Damit sollen ab Anfang Januar die laufenden Betriebskosten gedeckt werden. Nach Darstellung von IAG-Chef Willie Walsh passt Niki perfekt in die Strategie von Vueling.

Der Insolvenzverwalter von Niki und Air Berlin, Lucas Flöther, hatte am Freitagabend erklärt, dass der Kaufvertrag unterschrieben sei.

Die IAG bekommt 15 Airbus-A320-Maschinen sowie Landerechte an den Flughäfen Wien, Düsseldorf, München, Palma de Mallorca und Zürich.

Vueling ist eine Tochter der IAG, des drittgrößten europäischen Luftfahrtkonzerns. Nun müsse noch die EU-Kommission grünes Licht geben. So sollte der Niki-Verkauf nach bisheriger Planung bis zu diesem Sonntag unter Dach und Fach sein. Zudem drohte Niki das Geld auszugehen. Zuvor war die bereits ausgehandelte Übernahme durch den deutschen Marktführer Lufthansa an Bedenken der EU-Wettbewerbshüter über mögliche Monopolstrecken abgesagt worden.

Ursprünglich hatten sich sechs Bieter verbindlich um den Kauf der Niki bemüht. Das habe der Gläubigerausschuss bei einer Sitzung am Donnerstag entschieden. "Unter den Umständen war es die beste Lösung", sagte Stefan Tankovits im ORF. Niki erhalte einen finanzstarken Partner mit einem langfristigen Fortführungskonzept.

Tankovits sagte weiter, das Angebot von IAG sei "das beste" gewesen, sowohl für die Mitarbeiter als auch was den Kaufpreis für die Gläubiger betreffe. Vueling werde durch die Übernahme der Einstieg in viele attraktive Verbindungen ermöglicht. Diese Einigung erlaube Vueling, seine Präsenz in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu verstärken.

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