Weiß nicht, was in mich gefahren ist

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Wie diverse Medien berichten, soll Dejan Ljubicic, der sich in der Herbstsaison ein Stammleiberl in der Profimannschaft des SK Rapid erspielte, in Bosnien verdächtigt werden, sich gemeinsam mit einer weiteren Person des Vandalismus schuldig gemacht zu haben.

"Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist und kann mich nur entschuldigen und versichern, dass mir dieser Fehler sehr leid tut", erklärte der 20-Jährige, dessen Familie aus Bosnien-Herzegowina stammt, in einer Pressemitteilung seines Klubs.

Bei der Polizei im zentralbosnischen Kiseljak unweit von Sarajevo war am frühen Donnerstagmorgen gemeldet worden, dass zwei Unbekannte Glasflaschen auf eine Moschee geworfen hätten. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass zwei Verdächtige einvernommen wurden.

Der Vorfall wurde von einer Videokamera aufgenommen: Sie parkten ihr Auto vor der Moschee und flüchteten nach der Tat. Die Gesichter der beiden Täter sind jedoch nicht erkennbar.

"Dieser Vorfall ist in aller Schärfe abzulehnen. So ein Verhalten ist gerade für einen Rapid-Spieler, der sich auch seiner großen Vorbildwirkung bewusst sein sollte, absolut unangebracht", verlautete Rapids Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel. Ljubicic werde nach seinem Urlaub und einer Aussprache eine Strafe erwarten.

Laut Bickel passe das Fehlverhalten in keinster Weise zum bis Sommer 2020 an Rapid gebundenen Akteur, der in dieser Saison bereits 14 Ligapartien für die Wiener absolviert hat.

Er habe sich vor Ort entschuldigt, werde für die Behebung des Schadens aufkommen und spende an die örtliche Glaubensgemeinschaft. "Auch daher bin ich sicher, dass er in Zukunft nie wieder so negativ auffallen wird, wie dies bedauerlicherweise heute der Fall ist", meinte der Schweizer. Rapid startet am 3.

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