Co-Trainer von Bosz kritisiert Sokratis und großen BVB-Kader

Bosz und sein Trainerstab hätten im Nachhinein manche Dinge vermutlich anders gemacht

Der mitgegangene Co-Trainer von Peter Bosz, Hendrie Krüzen (dessen überwältigende optische Ähnlichkeit mit seinem früheren Boss ich gerade zum ersten Mal gesehen habe), macht sowohl falsche (oder vielmehr ausbleibende) Transfers als auch den fehlenden Einsatz einiger Spieler für den Misserfolg verantwortlich.

Krüzen äußert sich in der Zeitung Tubantia über. Im Nachhinein war es zu abwartend. Wir hätten Spieler holen müssen, die unserer Meinung nach gepasst hätten. Über die Hintergründe wurde heftig spekuliert. Als Wendepunkt im Verhältnis zur Mannschaft sieht er den verletzungsbedingten Ausfall von Lukasz Piszczek. "Er hat die Spieler mitgenommen, war enthusiastisch, aber fiel dann aus", meint Krüzen. Fortan blieb man acht Mal ohne vollen Erfolg. Im Betreuerstab hätte man sich besonders von Abwehrchef Sokratis "mehr erwartet. Stattdessen ließ er uns hängen".

Grundsätzlich habe es unter den Spielern unterschiedliche Auffassungen gegeben.

Gruppen und Streit Dazu kamen noch zwischenmenschliche Probleme in der Mannschaft: "Der Torhüter und die Abwehrspieler wollten mehr nach hinten absichern, die Mittelfeldspieler und Angreifer fanden unser Spiel gut und wollten gerne nach vorne spielen". Du stellst elf auf und der Rest ist fast komplett unzufrieden. "Die Unruhe nahm zu und es entstanden Grüppchen".

Gutes Verhältnis? Trotzdem ist Krüzen überzeugt, dass das Trainerteam großen Rückhalt in der Mannschaft hatte: "Der Großteil der Mannschaft wollte, dass wir bleiben, aber irgendwann ist es zu viel". Nach sechs Spielen ohne Sieg hatte ich es schon sicher erwartet, aber die Vereinsspitze hat lange ihre schützende Hand über uns gehalten. Am 9. Dezember war Schluss damit. Zum Jahreswechsel hat sich der Co-Trainer von Peter Bosz in den Niederlanden zu Wort gemeldet.

Unter dem Österreicher durfte der BVB zwei Bundesliga-Siege feiern. Im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Bayern setzte es hingegen eine 1:2-Pleite.

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