USA fordern weltweite Unterstützung der Proteste im Iran

"Unterdrückerische Regime können nicht ewig bestehen und der Tag wird kommen, an dem das iranische Volk vor eine Wahl gestellt wird", twitterte Trump. Am Samstag gingen in der Hauptstadt Teheran Studenten auf die Straße und skandierten Parolen gegen die Regierung, aber auch deren Anhänger hielten eine große Kundgebung ab. nach Angaben der Nachrichtenagentur AP beteiligten sich Tausenden an den Protesten. Das iranische Volk werde die Bemerkungen nicht beachten.

Teheran. Die iranische Regierung verschärft ihren Kurs gegen die regimekritischen Demonstranten im Land.

Angesichts heftiger regierungskritischer Proteste in Teheran und anderen iranischen Städten hat US-Präsident Donald Trump die Führung des Landes aufgefordert, die Rechte des Volkes zu respektieren.

Am Donnerstag waren bei regierungskritischen Protesten in Mashhad mindestens 52 Menschen festgenommen worden. Die Proteste richteten sich ursprünglich gegen die hohe Arbeitslosigkeit - aktuell liegt sie bei 12,4 Prozent - und Preissteigerungen, später jedoch auch gegen die Regierung als Ganzes. Anschließend werden sie von mehreren Hundert regierungstreuen Demonstranten verdrängt. Doch zunehmend wurde auch politischer Unmut über die iranische Führung um Präsident Hassan Rouhani laut. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein.

Das staatliche Fernsehen berichtete am Samstag erstmals über die sozialen Proteste und sprach von "gerechtfertigten Forderungen der Bevölkerung". In eine ähnliche Kerbe schlug auch Präsidentenberater Hesamoddin Aschena.

Anders hören sich Äußerungen von Regierungsmitgliedern an. Innenminister Abdulresa Rahmani Fasli sagte, es handele sich nicht mehr um Proteste, sondern um einen Aufstand gegen das eigene Volk. Falls die Menschen Forderungen hätten, gebe es legale Kanäle, die zu beantragen.

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