Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen Freitag mit Super-Sprung auf Platz 2

Neujahrs-Podium in Garmisch-Partenkirchen Richard Freitag neben Sieger Kamil Stoch und dem Drittplatzierten Anders Fannemel

Richard Freitag fliegt beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen danke eines hervorragenden zweiten Sprunges hinter Kamil Stoch (30) auf den zweiten Rang. "Grundsätzlich ist alles offen". Mit Versuchen auf 132,5 und 137 Metern sprang der Weltcup-Gesamtführende auf Rang zwei und schaffte damit sein zweites Podium bei dieser Vierschanzentournee.

Vor den letzten beiden Athleten, darunter Stoch, mussten die Veranstalter eine zehnminütige Pause einlegen, um den Besten des ersten Durchgangs faire Bedingungen zu gewährleisten. Der Wettbewerb in Garmisch habe ihm "unglaublich viel Spaß gemacht", sagte Freitag. Stoch setzt sich vor Richard Freitag (GER) und Anders Fannemel (NOR) durch.

Der Sieg ging erneut an den Polen Stoch, der seine Führung im Tournee-Klassement ausbaute und 7,6 Punkte vor Freitag lag. Schon am Donnerstag in Innsbruck kann Freitag die alleinige Bestmarke erobern. Der Gesamtdritte Dawid Kubacki aus Polen liegt über 20 Punkte hinter Freitag.

Für die Deutschen gab es an Neujahr zwar nicht den ersehnten ersten Sieg beim Neujahrsspringen seit 2002, dafür aber ein starkes Teamresultat. "Ich glaube, so kann man ins neue Jahr starten". Andreas Wellinger (11.) und Markus Eisenbichler (14.) blieben zwar hinter ihren Platzierungen von vor der Tournee zurück, schaffen es aber mit konstanten Leistungen in die erweiterte Spitze der Tournee-Gesamtwertung. Dort ist Wellinger nun Siebter, Eisenbichler Achter und Geiger Zehnter.

Der norwegische Vorjahressieger Daniel Andre Tande musste sich nach einem schwachen ersten Sprung mit Platz 15 begnügen, zum Favoritenkreis gehörte Tande allerdings schon seit Oberstdorf nicht mehr.

Für die DSV-Adler kommt nun nach vier Wettkampftagen der ersehnte Ruhetag, der hauptsächlich im Quartier in Seefeld in Tirol verbracht wird, wo die Deutschen traditionell für die Stationen in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck residieren.

Desolat lief es für die Österreicher.

Alle Chancen auf den Tourneesieg verspielte Doppel-Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich, der mit einem Sprung auf 122,5 m (117,4 Punkte) den zweiten Durchgang verpasste. Weltcup-Rekordgewinner Gregor Schlierenzauer wurde als 19. bester ÖSV-Adler. "Ich bin leider ein bisschen ratlos".

Die Vorfreude auf die beiden Heimspringen in Innsbruck und Bischofshofen (6. Januar) ist damit bei Kraft und Co. gedämpft. Neben dem Gesamtweltcup-Sieger können auch der Slowene Peter Prevc und der Norweger Tande den Gesamtsieg bei der 66. Ausgabe des Traditionsevents bereits abschreiben.

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