Freitag verpasst knapp Sieg zum Tournee-Auftakt

Neujahrsspringen

Zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf belegte der vierfache Olympiasieger nach Sprüngen auf 120 und 114,5 m nur den 18. Platz.

Den Sieg verpasst, eine gute Ausgangsposition mitgenommen: Richard Freitag hat das erste Tournee-Springen als Zweiter beendet. Hinter Freitag gelang auch Markus Eisenbichler ein gutes Resultat. "Es war aber nicht so, dass ich sage: Dieses Feeling will ich haben". Einen Tag, bevor es an Silvester (14.00 Uhr) in Garmisch-Partenkirchen bereits mit der Qualifikation weitergeht, zeigte sich auch Freitag erleichtert. Freitag wirkte überwältigt von dem Andrang der Zuschauer, die zu großen Teilen auch wegen ihm und seinen Vorleistungen nach Oberstdorf kamen. "Es waren keine perfekten Sprünge, aber er ist in einer super Position und kann zufrieden sein", sagte Schuster nach einem schwierigen Wettkampf in der ausverkauften Arena am Schattenberg, die einmal mehr einem Hexenkessel glich.

Auf Platz eins kam Titelverteidiger Kamil Stoch aus Polen.

Nach dem ersten Durchgang hatte Ammann als 13. noch auf einen Sprung nach vorne hoffen dürfen, er hatte aber auch wenig Glück mit dem Wind. Am Ende blieb ihm Rang vier hinter den beiden Polen und Freitag.

Miserabel lief es für die Mitfavoriten Daniel Andre Tande und Peter Prevc: Der Norweger Tande wurde 20., der frühere Tournee-Sieger aus Slowenien qualifizierte sich erst gar nicht für den zweiten Durchgang.

Die Zuschauer verharrten über Stunden im Dauerregen und jubelten Freitag als Mann im Gelben Trikot auch bei der Siegerehrung frenetisch zu. "Jetzt freue ich mich auf Garmisch".

Auch Eisenbichler und Wellinger sehen noch Steigerungsbedarf. Als zweiter Schweizer holte im strömenden Regen und bei schwierigen Rückenwind-Verhältnissen Gregor Deschwanden als 22. Weltcup-Punkte. "Ich habe meinen zweiten Sprung zu spät begonnen. Es wird Stück für Stück besser", sagte Mixed-Weltmeister Wellinger, der zweimal mit schweren Verhältnissen zu kämpfen hatte. Für das DSV-Team holten auch Karl Geiger (17.), Stephan Leyhe (24.) und Constantin Schmid (28.) Weltcup-Punkte.

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