Akku-Alarm bei HP: Hersteller ruft etliche Notebooks zurück

HP ruft wegen Brandgefahr weltweit Akkus mehrerer Laptopmodelle zurück

Der Hersteller HP hat eine freiwillige Rückrufaktion für diverse Notebook-Modelle gestartet. Bei den betroffenen Akkus bestehe die Gefahr einer Überhitzung, wodurch eine Brand- und Verbrennungsgefahr für die Kunden bestehe, wie HP mitteilt.

Viele der betreffenden Akkus seien in den Geräten fest verbaut, so dass sie nicht von den Kunden selbst ausgetauscht werden könnten. Betroffen sind Akkus aus Produkten, die zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 verkauft wurden. Der Rückruf betreffe weniger als 0,1 Prozent der weltweit vertriebenen HP-Systeme der vergangenen zwei Jahre, hieß es in dem Statement. Den Wechsel und den Ersatzakku gibt es kostenlos.

Zugleich wird per BIOS-Update ein "Akkusicherheitsmodus" integriert, in den der Akku versetzt werden kann, um laut HP "das Notebook bzw. die mobile Workstation über ein HP Netzteil ohne Akku weiterhin sicher" weiterzuverwenden. Ob der eigene Akku betroffen ist, können Besitzer per Dienstprogramm ermitteln. Außerdem seien die Akkus auch einzeln verkauft oder beim Ersetzen alter Akkus verwendet worden. Eine ausführliche Liste mit potentiell betroffenen Modellen ist auf der HP-Seite zu finden, das Unternehmen bietet ein kleines Programm zur Identifizierung an.

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