Nordkorea bestätigt Treffen in Panmunjom

Reisende sehen sich im Hauptbahnhof von Seoul die Neujahrsansprache des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un

Die Gespräche sollen am 9. Januar im Grenzort Panmunjom stattfinden, teilte das südkoreanische Vereinigungsministerium am Freitag mit. Dabei soll es vor allem um eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang gehen. Wer an den Gesprächen teilnimmt, war zunächst noch nicht bekannt.

Die Einigung beider Koreas erfolgte einen Tag nach der Zustimmung von US-Präsident Donald Trump, geplante südkoreanisch-amerikanische Militärmanöver wegen der Olympischen Spiele zu verschieben.

Nordkorea hat laut der Behörde in einem Schreiben im Namen des Vorsitzenden des Komitees für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes, Ri Son Kwon, dem entsprechenden Vorschlag seines südlichen Nachbarn zugestimmt.

US-Verteidigungsminister James Mattis sprach vor Journalisten von einem Schritt der "Konfliktentschärfung". Zugleich stellte er in Aussicht, eine Delegation nach Pyeongchang zu schicken.

Reisende sehen sich im Hauptbahnhof von Seoul die Neujahrsansprache des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un

Seoul hatte daraufhin ein Treffen auf hoher Ebene - möglichst mit Vertretern im Minister- oder Vizeministerrang - vorgeschlagen. Die Manöver lösen regelmäßig Protest aufseiten der isolierten kommunistischen Führung in Nordkorea aus, die den USA Angriffsvorbereitungen unterstellt. Beide Seiten waren dann am Mittwoch weiter aufeinander zugegangen, indem sie ihre Telefon- und Faxleitungen an der Grenze erstmals seit knapp zwei Jahren wieder geöffnet haben.

Nord- und Südkorea haben sich nach Angaben aus Seoul auf direkte Gespräche in der kommenden Woche geeinigt. Man hoffe, dass die internationale Gemeinschaft nun weitere Unterstützung anbiete.

Trump hatte noch am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter in Richtung Kim Jong Un gedroht: "Wird jemand aus seinem verarmten und ausgehungertem Regime ihn bitte darüber informieren, dass auch ich einen Atomwaffenknopf habe". Dieses Vorgehen werde auch mit China und Russland abgestimmt.

Nach dem jüngsten Test einer neuen nordkoreanischen Interkontinentalrakete Ende November hatte der UN-Sicherheitsrat erst vor Weihnachten die Sanktionen gegen das Land noch mal verschärft.

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